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Gabriel Moroder sammelte beim Challenger Turnier in Gröden wichtige internationale Erfahrung. © Martin Taschler / A. Runggaldier

Qualifikation in Gröden – alle Südtiroler raus

Andreas Seppi steht beim Sparkasse Challenger Val Gardena Südtirol im Hauptfeld und trifft bei seinem letzten Turnier als Profi am Dienstagabend auf den an Nummer 4 gesetzten Yannick Hanfmann aus Deutschland. Die anderen vier Südtiroler scheiterten allesamt in der Qualifikation.

Seppi beendet bei dem mit 45.730 Euro dotierten Turnier in St. Ulrich seine großartige Karriere, die ihn bis auf Platz 18 der Weltrangliste gebracht hat. Von Mai 2005 an stand er über 15 Jahre lang in den Top 100 der Weltrangliste. Er hat 3 ATP-Turniere gewonnen und 67 Grand-Slam-Turniere bestritten. Das einzige bisherige Duell gegen Hanfmann hat Seppi beim Challenger vor fünf Jahren in Bergamo mit 4:6, 2:6 verloren.


Als Nummer 1 bei der 13. Auflage des Challengers in Gröden schlägt in der kommenden Woche der Tscheche Tomas Machac auf, aktuell die Nummer 112 der Welt. Machac spielt in der 1. Runde gegen einen Qualifikanten. Nummer 2 ist der Chilene Nicolas Jarry (ATP 112), der vor drei Jahren schon auf Platz 38 der Weltrangliste stand. Vor dem Italiener Luca Nardi (ATP 130), der eine der drei Wild Cards für das Hauptfeld erhalten hat und ebenfalls zum Auftakt gegen einen Qualifikanten antritt. Insgesamt 12 Spieler aus Italien stehen schon vor der Qualifikation direkt im Hauptfeld.

Qualifikation um den Einzug ins Hauptfeld

In der Qualifikation spielen am Sonntag und am Montag 24 Spieler, insgesamt sechs Azzurri, um die verbleibenden sechs Plätze im Hauptfeld. Die vier Südtiroler Patric Prinoth, Gabriel Moroder, Jonas Greif und Nicola Rispoli hatten vom Veranstalter eine Wild Card für die Qualifikation bekommen. Den Sprung ins Hauptfeld schaffte keiner der vier heimischen Spieler.

Der erst 18-jährige Lokalmatador Gabriel Moroder scheiterte am Sonntag gegen den 25-jährigen Italiener Giovanni Oradini (ATP 359) klar mit 1:6 und 1:6. Für den jungen Grödner war es die erste Erfahrung bei seinem Heimturnier. Er stammt aus einer Sportfamilie, Vater und Förderer Romed Moroder ist ehemaliger Cheftrainer der italienischen Skisprung-Nationalmannschaft, nach seinen Jahren bei den Österreicherinnen ist er wieder zurück beim Grödner Skiclub, sowie beim Südtiroler Landeskader; Bruder Daniel ist aktiver Skispringer.

Jonas Greif überstand die Qualifikation auch nicht. © Martin Taschler / A. Runggaldier

Ebenfalls ausgeschieden ist der um zwei Jahre ältere Jonas Greif, er unterlag den Rumänen Marius Copil (ATP 337) mit 1:6 und 3:6. Nicola Rispoli schied gegen den Deutschen Matthias Bachinger (ATP 427) aus, das Spiel endete mit 7:6 (7:2) und 6:4 zugunsten von Bachinger. Auch der letzte Südtiroler Patric Prinoth musste gegen Aldin Setkic (ATP 434) aus Bosnien und Herzegovina nach nur 44 Minuten die Segel streichen und verlor mit 1:6 und 0:6.

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