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Dominic Thiem und Ex-Coach Günther Bresnik haben das Kriegsbeil begraben. © HANS PUNZ

Rechtsstreit zwischen Thiem und Bresnik beigelegt

Dominic Thiem und sein langjähriger Coach Günter Bresnik haben sich im Rechtsstreit um finanzielle Forderungen des Ex-Trainers auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt.

Das gaben Manfred Ainedter, der Rechtsvertreter von Thiem, und Bresnik-Anwalt Gottfried Korn am Mittwoch in einer der APA übermittelten Presseerklärung bekannt. „In letzter Zeit wurde viel über Meinungsverschiedenheiten zwischen uns berichtet, die sogar zu einer Klage geführt haben. Wir haben uns bereits bei der ersten Verhandlung am 18. Dezember 2020 darauf verständigt, dass wir im Hinblick auf den langen Weg, den wir gemeinsam gegangen sind, in wechselseitiger Wertschätzung möglichst rasch eine außergerichtliche, einvernehmliche Lösung anstreben“, hieß es in der von Thiem und Bresnik unterfertigten Stellungnahme.


Im Rahmen eines Einigungsverfahrens vor dem Landesgericht für Zivilrechtssachen (ZRS) Wien habe man unter der umsichtigen Leitung der Mediatorin Konstanze Thau, die hauptberuflich Richterin ist, „eine für beide Seiten faire Lösung gefunden, über deren Inhalt wir absolutes Stillschweigen vereinbart haben“. Damit bleibt unklar, inwieweit das Tennis-Ass den finanziellen Forderungen seines Ex-Trainers entgegengekommen ist.

Bresnik, von dem sich Thiem 2019 getrennt hatte, hatte seinen früheren Schützling auf mehr als 450.000 Euro geklagt, wobei sich die Summe auf Einnahmen Thiems im ersten Quartal 2020 bezog. Er vertrat den Standpunkt, dass ihm nach dem Ende der Zusammenarbeit weiterhin eine Beteiligung an den Einkünften Thiems aus Sponsor- und Ausrüster-Verträgen zusteht, die er in seiner Funktion als Manager abgeschlossen hatte.

Autor: apa

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