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Stefanos Tsitsipas hat unmittelbar vor dem French-Open-Finale einen Schicksalsschlag hinnehmen müssen. © APA/afp / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Schicksalsschlag für Tsitsipas kurz vor Paris-Finale

Stefanos Tsitsipas hat am Finaltag der French Open einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen.

Der griechische Tennisprofi hat nach dem verlorenen Endspiel bei den French Open mitgeteilt, dass seine Großmutter kurz vor dem Finale am Sonntag gestorben ist. Der 22-Jährige schrieb in der Nacht zum Montag auf Social Media: „Fünf Minuten vor dem Betreten des Platzes hat meine geliebte Großmutter ihren Kampf mit dem Leben verloren.“


Tsitsipas unterlag in Paris trotz einer 2:0-Satzführung dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien und verpasste so seinen ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier.

„Trophäen in die Luft zu stemmen und Siege zu feiern ist etwas, aber nicht alles.“
Stefanos Tsitsipas
„Im Leben geht es nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Es geht darum, jeden einzelnen Moment zu genießen, egal ob allein oder mit anderen“, schrieb Tsitsipas. „Trophäen in die Luft zu stemmen und Siege zu feiern ist etwas, aber nicht alles.“
Tsitsipas trauert um seine Großmutter
Der nach dem Match untröstlich wirkende Weltranglisten-Vierte ergänzte neben einem Foto von sich mit dem silbernen Tablett für den unterlegenen Finalisten: „Ich möchte sagen, dass unabhängig vom Tag, den Umständen und der Situation alles ihr gewidmet ist und nur ihr.“ Er dankte seiner Großmutter dafür, dass sie seinen Vater aufgezogen habe, der auch sein Trainer ist. „Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen“, schrieb Tsitsipas.

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