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Andreas Seppi (Foto Figura)

Seppi gegen Fognini: Ein italienisches Derby in Runde 2

Nach seinem Auftaktsieg gegen den Kolumbianer Santiago Giraldo, trifft Andreas Seppi am Donnerstag in Paris bei den French Open in der zweiten Runde im italienischen Derby auf Fabio Fognini.

Für Seppi ist es das bereits zehnte Duell gegen Italiens Nummer 1. Der Kalterer liegt mit 5:4 Siegen knapp vorne, hat die letzten vier Spiele aber allesamt verloren. Im letzten Aufeinandertreffen vor drei Jahren setzte sich Fognini beim Masters-1000-Turnier in Rom in zwei Sätzen durch, Seppis letzter Erfolg datiert hingegen aus dem Jahre 2010, als er sich im Achtelfinale in Hamburg behaupten konnte.

Fognini, Nummer 29 der Welt, setzte sich in seinem Erstrundenmatch nur mit Mühe gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe in fünf Sätzen durch. Der 30-jährige Sandplatzspezialist ist gegen Seppi zwar Favorit, doch der Überetscher bewies schon beim ersten Grand-Slam des Jahres, den Australian Open, dass er bei Großveranstaltungen immer groß aufspielen kann.

Seppi, der in Paris nach drei Jahren erstmals wieder in die zweite Runde eingezogen ist, peilt am Donnerstag seinen 50. Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier an. In 97 Spielen hat der Südtiroler eine Bilanz von 49:48-Siegen. Mit dem Erreichen der zweiten Runde bei den French Open hat er schon ein Preisgeld von 70.000 Euro sicher. Sollte er Fognini bezwingen, würde er sogar 118.000 Euro kassieren. In der Weltrangliste liegt der Kalterer derzeit auf dem 83. Platz. Bei einer eventuellen Niederlage gegen Fognini würde sich Seppi trotzdem um 10 Positionen verbessern, da er im Vorjahr in der ersten Runde ausgeschieden ist. Für den Einzug in die zweite Runde bekommt der Südtiroler 45 Punkte.


Im Doppel mit dem Tunesier Malek Jaziri

Seppi ist beim wichtigsten Sandplatzturnier der Welt auch im Doppel gemeldet. Der Kalterer trifft zusammen mit den 33-jährigen Tunesier Malek Jaziri in der ersten Runde auf die holländische Paarung Wesley Koolhof/Matwe Middelkoop. Seppi und sein Partner gehen als klare Außenseiter in die Partie, auch weil Koolhof und Middelkoop die Nummer 18 der Welt im Doppel sind.





Autor: sportnews

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