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In der ersten Runde der US Open ausgeschieden: Andreas Seppi. © APA/getty / Steven Ryan

Seppi muss dem Youngster Platz machen

Auch Andreas Seppis Abenteuer bei den US Open 2020 ist in der ersten Runde zu Ende gegangen. Der Kalterer verlor gegen den 22-jährigen Frances Tiafoe (ATP 82) aus den USA in vier Sätzen mit 6:4, 3:6, 4:6, 5:7.

Nachdem auch Jannik Sinner am Dienstagabend bitter ausgeschieden ist, bleiben die US Open ab der zweiten Runde ohne Südtiroler Beteiligung. Für den 35-jährigen Seppi, der in den USA seine Wahlheimat gefunden hat, war es bereits die 17. Teilnahme bei den US Open.

Seppi kommt stark ins Spiel
Ähnlich wie Sinner legte auch Seppi einen hervorragenden Start in den ersten Satz hin. Bereits beim Stand von 1:1 knöpfte er Tiafoe ein Break ab und hatte das Momentum auf seiner Seite. Das ließ sich der Kalterer mit all seiner Erfahrung natürlich nicht mehr nehmen, riskierte in seinem Aufschlagspiel nichts und brachte den Satz mit dem Stand von 6:4 in trockene Tücher.
Ausdauer schlägt Erfahrung
Danach zog Tiafoe, der sich nach den Australian Open 2019 zum zweiten Mal mit Seppi duellierte, sein gewohntes Spiel auf. Seppis erstes Aufschlagspiel im zweiten Satz wurde zu einem umkämpften Battle mit besseren Ende für den US-Amerikaner. Seppi kassierte das Break, Tiafoe trumpfte weiter auf. In der Folge brachten beide ihre Aufschlagspiele souverän durch und Tiafoe holte sich den Satz mit dem Stand von 6:3.

Seppis Gegner Frances Tiafoe. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN


Auch im dritten Satz ließ sich keiner der beiden zu unnötigen und spielentscheidenden Fehlern hinreißen. Alle Aufschlagspiele gingen bis zum Stand von 4:4 durch. Dann luchste Tiafoe Seppi ein spielentscheidendes Break zum Stand von 5:4 für den US-Amerikaner ab. Im anschließenden Game verwandelte Tiafoe seinen ersten Satzball souverän.
Seppi kommt fast noch einmal ran
Seppi stand mit dem Rücken zur Wand – und trumpfte in der Not auf. Im vierten Satz brachte der Kalterer seine Service Games allesamt souverän durch, während Tiafoe mit der Grand-Slam-Erfahrung des 35-Jährigen alle Mühe hatte. In einem bemerkenswerten zweiten Game musste der US-Amerikaner gleich vier Mal ein Break Point des Kalterers abwehren. Der 22-Jährige kam noch einmal mit einem blauen Auge davon, doch Seppi ließ nicht locker. Beim Stand von 4:3 für den Kalterer musste Tiafoe erneut zwei Breakbälle abwehren, um auszugleichen, wieder kam der US-Amerikaner in höchster Not davon. Mit den letzten Kräften lieferten beide noch einen hart umkämpften Schluss des vierten Satzes mit besserem Ende für Tiafoe. Beim Stand von 5:5, Aufschlagspiel von Seppi, war es wieder ein Hin und Her. Seppi musste gleich drei Mal einen Breakball abwehren, doch beim vierten dann klein beigeben. Tiafoe konnte nun das Spiel entscheiden, doch die Nerven flatterten beim Youngster. Seppi erzwang zwei Mal die Möglichkeit auf das Break, schaffte es aber wieder nicht, seinen Einsatz umzumünzen. Tiafoe wehrte ab und drehte das Game. Den ersten Matchball schaffte Seppi noch zu vereiteln, beim zweiten behielt jedoch der US-Amerikaner die Überhand.

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