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Andreas Seppi hat die nächste Runde im Visier (Foto: Tonelli/FIT)

Seppis Siegeshunger ist noch nicht gestillt

Andreas Seppi steht in der dritten Runde der Australian Open in Melbourne. Nachdem der Kalterer gestern den Japaner Yoshihito Nishioka, Nummer 168 der Welt, souverän in drei Sätzen bezwungen hat, bekommt es der Südtiroler heute Nacht mit dem 38-jährigen Kroaten Ivo Karlovic zu tun.

Der Veteran aus Zagreb ist aktuell die Nummer 89 der Welt, war aber vor fast zehn Jahren auch schon Weltranglisten-14. Für Karlovic ist es bereits die 15. Teilnahme an den Australian Open, wobei er nur einmal vor acht Saisonen den Sprung in die vierte Runde schaffte, dann aber an Rafael Nadal scheiterte. Heuer schaltete er hingegen im Auftaktmatch den Serben Laslo Djere aus und bezwang gestern den Japaner Yuichi Sugita im fünften Satz mit 12:10. Andreas Seppi hat bisher dreimal gegen Karlovic gespielt, zwei Mal ging er als Verlierer vom Platz. Im ersten Aufeinandertreffen vor elf Jahren setzte sich Seppi in Barcelona durch, ein Jahr später revanchierte sich der Kroate in Nottingham. Das letzte Duell vor drei Jahren in Wien ging ebenfalls an Karlovic. Seppi, der momentan an 76. Stelle im ATP-Computer geführt wird, will unbedingt in die vierte Runde, um die 180 Punkte vom Vorjahr zu verteidigen. Nach dem Triumph in Canberra (80 Punkte) und dem Einzug in die dritte Runde von Melbourne (90) hat der Kalterer heuer schon 170 Punkte geholt, auch bei einer Niederlage morgen würde er somit in den Top-100 bleiben. Das Spiel gegen Karlovic findet in der Nacht von Donnerstagauf Freitag statt.


Traum vom Viertelfinale

Sollte Andreas Seppi sich gegen Ivo Karlovic durchsetzen, bekäme er es auch im Achtelfinale mit einem ungesetzten Spieler zu tun. Dort würde nämlich der Sieger der Partie zwischen dem 23-jährigen Briten Kyle Edmund, Nummer 50 der Weltrangliste, und dem 25-jährigen Georgier Nikoloz Basilashvili (ATP-Nr. 60) warten. Beide dürften für einen Andreas Seppi in Topform schlagbar sein, auch wenn er gegen beide das jeweils einzige bisherige Duell verloren hat, gegen Edmund 2017 in Antwerpen und gegen Basilashvili 2016 in Lyon. Sollte Seppi auch diese Hürde überstehen, würde er zum ersten Mal in seiner langen Karriere in ein Grand-Slam-Viertelfinale vorstoßen.



Autor: sportnews

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