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Jannik Sinner gibt sich vor seinem Australian-Open-Debüt locker und entspannt. © Instagram

Sinner bei Australian Open mit Losglück

Seit Donnerstagmorgen wissen Jannik Sinner und Andreas Seppi, wie hoch die Auftakthürde beim 1. Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Australian Open in Melbourne, sein wird. Die richtig harten Brocken konnten sie zumindest in der 1. Runde umgehen.

Die beiden Südtiroler, die in der Weltrangliste nur durch 5 Positionen getrennt sind (Sinner ist die Nummer 79, Seppi die 84), bekamen in der 1. Runde des Hauptfelds machbare Aufgaben zugelost. Das Turnier beginnt in der Nacht von Sonntag auf Montag.

Seppi gegen Kecmanovic
Sinner muss allerdings noch auf den Namen seines Erstrundengegners warten. Das 18-jährige Ausnahmetalent trifft bei seiner Hauptfeldpremiere in Melbourne nämlich auf einen Qualifikanten. Unabhängig vom Ausgang der Quali dürfte Sinner als Favorit ins 1. Spiel gehen.

Ein solcher ist beim Erstrundenduell von Andreas Seppi gegen den Serben Miomir Kecmanovic nicht auszumachen. Beide standen sich bislang noch nie gegenüber. Der formstarke Serbe liegt im Ranking als Nummer 53 zwar klar vor dem Kalterer, ist allerdings um 15 Jahre jünger und damit besonders bei Großereignissen wie den Australian Open deutlich unerfahrener als sein 35-jähriger Gegenüber. Seppi ist in Down Under bereits zum 15. Mal am Start und schaffte es 4 Mal ins Achtelfinale, der Senkrechtstarter aus Osteuropa dagegen debütierte erst im vergangenen Jahr auf der ganz großen Bühne. Für den Südtiroler ist es bereits das 60. Grand Slam seiner Karriere.
In Runde 2 käme es hart auf hart
Scheinen die Aufgaben für Sinner und Seppi zum Auftakt – zumindest auf dem Papier – machbar, so würden bei einem Weiterkommen deutlich unangenehmere Gegner warten. Der Pusterer könnte auf den 20-jährigen Kanadier Denis Shapovalov (Nummer 13 der Welt) treffen, der Überetscher dagegen auf den 15-fachen ATP-Turnier-Sieger Stan Wawrinka (Nummer 15) aus der Schweiz.



Autor: fop

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