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Jannik Sinner © Dell'Olivo

Sinner bleibt in Indian Wells an Kudla hängen

Für Jannik Sinner ist beim mit 162.480 Dollar dotierten ATP-Challenger-Turnier in Indian Wells im Achtelfinale Endstation.

Der 18-Jährige aus Sexten musste sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag dem US-Amerikaner Denis Kudla, Nummer 114 der Welt, mit 3:6, 7:6(4), 2:6 geschlagen geben.

Sinner, der beim starkbesetzten Turnier in Kalifornien die Nummer 6 war, kam vom souveränen 6:0, 6:1-Sieg gegen den Holländer Sem Verbeek. Nun traf der Pusterer im Achtelfinale zum ersten Mal in seiner Karriere auf den elf Jahre älteren US-Amerikaner Kudla. Momentan ist er die Nummer 114 der Welt, vor vier Jahren lag Kudla aber bereits auf Platz 53 im ATP-Ranking.

Im 1. Satz ließ Sinner beim Stande von 2:2 drei Breakbälle liegen. Auf der Gegenseite machte es Kudla besser und nahm dem Südtiroler den Service zu Null ab. Beim Stande von 3:4 konnte Sinner zwei weitere Breakchancen nicht ausnutzen, im darauffolgenden Spiel machte der Gastgeber Satz 1 mit einem weiteren Break zum 6:3 zu.

Sinner holt den 2. Satz
Im 2. Spielabschnitt ging Sinner gleich mit 2:0 in Führung. Der Pusterer vergab dann sogar sechs Breakchancen zum möglichen 3:0. Sinner nutzte überhaupt nur eine seiner 12 Breakmöglichkeiten im gesamten Match. Kudla glich gleich darauf mit dem Rebreak zum 2:2 aus. Anschließend brachten beide Spieler ihre Aufschläge bis zum 6:6 recht mühelos durch. Im Tiebreak hatte schließlich Sinner mit 7:4 das bessere Ende für sich.

Im entscheidenden Satz zog Kudla mit zwei Breaks auf 3:0 davon. Somit war der Widerstand des Sextners gebrochen: Nach 2:18 Stunden Spielzeit setzte sich der US-Amerikaner mit 6:2 durch.

Sinner blickt nun auf das nächste Großereignis. Der Südtiroler schlägt nächste Woche nämlich im Hauptfeld des Masters-1000-Turniers in Indian Wells auf. Sinner spielt nach Rom das zweite Masters 1000 in seiner Karriere, erstmals darf er dank seinen Rankings im Main Draw starten.
Aus auch im Doppel
Das Challenger-Turnier in Indian Wells ist für Sinner nun zu Ende – auch, weil er im Doppel ebenfalls ausgeschieden ist. In der Nacht auf Donnerstag setzte sich der Pusterer und der US-Amerikaner Frances Tiafoe in Indian Wells zum Doppel-Auftakt gegen die als Nummer 2 gesetzten Australier Marc Polmans und Matt Reid im Supertiebreak mit 7:5, 3:6, 10:5 durch. Im Viertelfinale kam am Freitag aber das Aus: Gegen den Italiener Salvatore Caruso und Romain Arneodo aus Monaco verlor das Duo mit 0:6, 6:4, 5:10.

Autor: dl/pm

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