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Südtirols Tennis-Ass triumphierte in Washington. © APA/getty / Mitchell Layton

Sinner: „Es gibt noch viel Arbeit“

Nach seinem bisher größten Erfolg zeigte sich Jannik Sinner weiter ehrgeizig. Es gebe noch viel zu tun, betonte er nach dem Spiel. Den Fokus richtete er bereits auf die anstehenden Aufgaben in Toronto.

Am Sonntag (Ortszeit) gewann Sinner in Washington erstmals ein ATP-500-Turnier. In einem hochspannenden Finale setzte er sich nach 2:54 Stunden Spielzeit mit 7:5, 4:6 und 7:5 gegen den US-Amerikaner Mackenzie McDonald durch (den ausführlichen Spielbericht gibt es hier).


Auch in der Stunde seines größten Erfolgs zeigte sich Sinner weiter ehrgeizig. Ausruhen auf den Lorbeeren will sich der Sextner, der am 16. August seinen 20. Geburtstag feiert, freilich nicht. „Ehrlich gesagt glaube ich, dass es immer noch viel Arbeit gibt. Ich kann viele Dinge aus dem heutigen Tag lernen“, sagte Sinner. Es sei eine fantastische Woche gewesen, zeigte er sich zufrieden. „Schon bald beginnt das nächste Turnier“, richtete er den Fokus bereits auf die anstehenden Aufgaben.

Nach dem Finale in Washington geht es für Sinner in Toronto weiter. Der 19-Jährige gehört beim mit 2,85 Millionen Dollar dotierten ATP-Masters-Turnier in Kanada zu den 16 gesetzten Spielern, die in der 1. Runde ein Freilos haben. Das Turnier beginnt für ihn somit wohl erst am Mittwoch mit der 2. Runde. Dann trifft er auf den Weltranglisten-42. Taylor Fritz (USA) oder auf Qualifikant James Duckworth (ATP 80/Australien). Bereits im Achtelfinale könnte es zu einem Duell mit dem Russen Daniil Medwedew kommen. Der Weltranglistenzweite ist als Nummer 1 gesetzt. Sinner ist in Toronto auch im Doppel im Einsatz (mit dem Polen Hubert Hurkacz).

Der Sextner hat im Alter von 19 Jahren und 358 Tagen als jüngster Sieger eines ATP-500-Events (die Serie gibt es seit 2009) Geschichte geschrieben. © APA/getty / Mitchell Layton


Nur 5 waren besser
Nach seinem insgesamt 3. Turniersieg auf der ATP Tour (im November hatte er das ATP-250-Turnier in Sofia gewonnen, im Februar jenes in Melbourne) liegt Sinner in der ATP-Weltrangliste nun auf Rang 15. Nur 5 Tennisspieler aus Italien waren überhaupt je besser: Adriano Panatta (höchste Platzierung Rang 4 im Jahre 1976), Corrado Barrazutti (5./1978), Matteo Berrettini (8./2019, noch aktiv), Fabio Fognini (9./2019, noch aktiv) und Paolo Bertolucci (12./1973).

Schlagwörter: Tennis ATP Sinner

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