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Benoit Paire ist über die Entscheidung der Organisatoren nicht erfreut. © AFP / PATRICK HAMILTON

Sinner-Gegner in Rom schäumt vor Wut

Der mit einer Wildcard ausgestattete Jannik Sinner gibt am Montag beim ATP-1000-Turnier in Rom sein Debüt und trifft dabei auf den exzentrischen Franzosen Benoit Paire. Dieser holte vor der Begegnung zum Rundumschlag aus.

Es wird nicht ruhig um Benoit Paire: Bei den US Open wurde 31-Jährige als einziger Spieler positiv auf das Coronavirus getestet und musste sich anschließend in Quarantäne begeben. Das galt auch für jene Profis, die Kontakt zum Franzosen hatten. So wurde etwa Kristina Mladenovic, im Doppel an Nummer 1 gesetzt, aus dem Turnier genommen. Zu allem Überfluss durfte sie trotz mehrerer negativen Corona-Tests ihr Hotelzimmer nicht verlassen – genauso wie Paire.

Jannik Sinner ist am Montagabend gefordert. © APA / EXPA/JFK


Weil die Quarantäne bis zum 11. September andauerte und die Tennis-Asse nicht trainieren durften, bat Paire, dass sein Match gegen Sinner am Dienstag angesetzt wird. Doch daraus wurde nichts: Die ATP und die Organisatoren des Masters-Turniers terminierten die Partie gegen den Südtiroler für Montagabend. „Scheiß-Programmierung. Danke Internazionali BNL d’Italia (der Name des Turniers, Anm. d. Red)“, ärgert sich Paire in den sozialen Medien: „Ich habe darum gebeten, am Dienstag zu spielen, um in Anbetracht dessen, was mir in New York passiert ist, einen weiteren Trainingstag zu haben. Da ich aber gegen einen Italiener spiele, haben sie die Partie für den Montag angesetzt. Bravo!“

Inwieweit sich die fehlenden Trainingstage und der rapide Wechsel der Spielunterlage auswirken, wird sich ab 19 Uhr im Nicola-Pietrangeli-Stadion zeigen. Eine ausführliche Vorschau auf das Generationenduell gibt es hier.

Autor: leo

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