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Jannik Sinner klettert immer weiter nach oben. © APA/afp / VALERY HACHE

Sinner im Höhenflug: Der Seppi-Rekord wackelt

Obwohl Jannik Sinner beim Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo in der zweiten Runde ausgeschieden ist, kann er sich ab Montag Top-20-Spieler nennen. Die Südtiroler Allzeit-Bestmarke von Andreas Seppi wackelt.

Am 28. Jänner 2013 durchbrach Andreas Seppi eine Schallmauer: Dank des Erreichens des Australian-Open-Achtelfinals zog der Kalterer als 18. in die Top-20 der Weltrangliste ein. Weil ein anderer Südtiroler bis zu diesem Zeitpunkt einem solchen Ranking nicht mal ansatzweise in die Nähe gekommen war, schien dieses Resultat für die Ewigkeit bestimmt. Rund acht Jahre später wackelt jedoch diese Marke, denn Jannik Sinner bahnt sich unaufhaltsam den Weg nach oben.


Ab Montag wird der Youngster auf Rang 19 geführt – nur noch ein Platz fehlt, um Seppi abzufangen. Will Sinner das bereits in dieser Woche schaffen, muss er beim ATP-500-Turnier in Barcelona mindestens ins Halbfinale vorstoßen. Einfach wird dies allerdings nicht, könnte er doch auf dem Weg dorthin auf Roberto Bautista Agut (ATP 11) oder Andrey Rublev (ATP 7), dem Monte-Carlo-Finalisten, treffen.

Lösbare Aufgabe zu Beginn
Sinner interessiert das Ranking nur am Rande. Er konzentriert sich auf das nächste Spiel – und was er machen muss, um dieses zu gewinnen. In der zweiten Runde in Barcelona (Sinner hat zu Beginn ein Freilos) begegnet er entweder Jo-Wilfried Tsonga (ATP 72) oder Egor Gerasimov (ATP 78). Beide sind auf schnellen Spielunterlagen stärker einzuschätzen, daher steht Sinner eine machbare Aufgabe bevor.

Andreas Seppi hat unterdessen angekündigt, dass er auf die gesamte Sandplatz-Saison verzichtet. Er wird voraussichtlich in Wimbledon auf die Tennis-Bühne zurückkehren. Der 37-Jährige rangiert auf Rang 96 der Weltrangliste, die von Novak Djokovic angeführt wird.

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