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Steht im Achtelfinale: Jannik Sinner. © ANSA / MARTIN DIVISEK

Sinner kämpft sich ins French-Open-Achtelfinale

Phasenweise tat er sich schwer, in den schwierigsten Momenten überzeugte er aber mit viel Mentalität und großem Kampfgeist: Jannik Sinner besiegte am Samstag in Paris in der 3. Runde der French Open den US-Amerikaner Mackenzie McDonald und schaffte damit den Sprung ins Achtelfinale. Besonders der 2. Satz hatte es in sich.

Nach rund 2.50 Stunden Spielzeit bezwang Sinner (ATP 12) McDonald (ATP 60) in 3 Sätzen mit 6:3, 7:6 (8:6) und 6:3. Vor allem im 2. Satz war der junge Sextner extrem gefordert, präsentierte sich einmal mehr mental stark und wehrte gleich 11 Satzbälle ab.


Der Reihe nach: Im ersten Satz zeigte Sinner, der mit bandagiertem Bein an den Start ging, noch eine solide Leistung und behielt mit 6:3 die Oberhand. Die Schlüsselmomente hierbei waren das Break zum 4:2 im 6. Game sowie ein abgewehrter Breakball im 7. Game, wodurch der Sextner auf 5:2 davonziehen konnte. Im 9. Game verwertete er bei eigenem Aufschlag den ersten Satzball.

Jannik Sinner spielte mit einem Verband unterhalb des Knies. © APA/afp / CHRISTOPHE ARCHAMBAULT



Im 2. Satz brachten beide ihr Aufschlagspiel relativ souverän durch: Bis zum hart umkämpften 5. Game. Bei Aufschlag von McDonald erkämpfte sich Sinner einen Breakball, vergab jedoch. Ein schier nicht enden wollendes Game in dem es Hin und Her ging, brachte Sinner 2 weitere Breakchancen, die er jedoch ebenfalls nicht verwerten konnte. Der US-Amerikaner brachte schlussendlich sein Aufschlagspiel durch und ging mit 3:2 in Führung. Ein Wendepunkt in der Partie, das Momentum lag nun beim 27-Jährigen, der anschließend mit 40:15 in Führung ging und den Breakball zum 4:2 gleich verwandeln konnte. Bei 5:2-Führung von McDonald ließ Sinner den Physiotherapeuten auf den Platz kommen.
Sinner schlägt zurück
Einmal mehr bewies Sinner dann aber seine Stärken im mentalen Bereich. Erst konnte er beim Stand von 2:5 fünf Break- und Satzbälle abwehren, danach kam es zu einem spektakulären 9. Game. Wiederum ging es Hin und Her, Sinner vergab 5 Breakbälle, wehrte ebenso viele Satzbälle ab und holte sich schließlich das Break zum 4:5. Erneut musste der Physiotherapeut aufs Feld.

Nachdem beide ihre Aufschläge anschließend durchbrachten, erkämpfte sich McDonald bei Aufschlagspiel von Sinner einen Break- und Satzball, konnte diesen aber nicht verwerten. Sinner glich aus, das Tiebreak musste im 2. Satz die Entscheidung bringen. Hier behielt Südtirols Tennis-Ass mit 8:6 die Oberhand. Die Erleichterung war dem 20-Jährigen anzusehen. Nach dem 2. Satz musste Sinner erneut vom Physiotherapeut behandelt werden.
Jetzt wartet Rublev
Im 3. Satz präsentierte sich Sinner wieder souveräner und schaffte im 2. Game das Break. Anschließend brachten beide ihre Aufschläge durch, ohne einen Breakball hinnehmen zu müssen. Bei eigenem Aufschlag verwandelte Sinner seinen ersten Matchball schließlich souverän.

Im Achtelfinale am Montag wartet nun mit Andrey Rublev die Nummer 7 der Welt. Der Russe bezwang den Chilenen Cristian Garìn (ATP 37) nach 3:11 Stunden Spielzeit in 4 Sätzen mit 6:4, 3:6, 6:2, 7:6 (13:11).


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