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Jannik Sinner ist beim ATP-Turnier in Madrid ausgeschieden. © APA/afp / VALERY HACHE

Sinner muss in Madrid die Segel streichen

Das war es für Jannik Sinner beim ATP-1000-Turnier in Madrid. Ein Tag nach dem Weiterkommen gegen Guido Pella verlor der 19-jährige Südtiroler sein Zweitrundenspiel. Das Duell gegen Rafael Nadal muss weiter warten.

Die Begegnung zwischen Sinner und Alexei Popryn war eine Premiere, denn noch nie zuvor waren sich die beiden Youngster gegenüber gestanden. Die Nummer 76 der ATP-Weltrangliste hatte in der 1. Runde gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff gewonnen. Gegen Sinner machte Popryn dort weiter, wo er gegen den München-Finalist aufgehört hat: Mit einem Zwei-Satz-Sieg.


Das Match begann ganz nach dem Geschmack von Jannik Sinner, der dem australischen Qualifikanten sofort den ersten Service abnahm. Doch während der Pusterer weniger druckvoll als zum Auftakt gegen Guido Pella agierte, steigerte sich Alexei Popryn von Game zu Game. Schließlich verwandelte der 21-Jährige seinen ersten Breakball zum 5:5-Ausgleich, während Sinner wenig später zwei Chancen auf das schnelle Rebreak ungenutzt ließ. Ein Fehler der sich rächen sollte, denn Popryn setzte sich im Tie-Break (7:5) durch und sicherte sich damit den Satzgewinn.

Im 2. Satz wendete sich das Blatt. Erneut endete das erste Game mit einem Break – dieses Mal allerdings zu Gunsten von Popryn. Sinner hatte seine liebe Mühe mit dem wuchtigen Spiel des großgewachsenen Australiers, schaffte aber im Handumdrehen das Re-Break. In dieser Tonart ging es weiter, denn Popryn nutzte einen seiner zwei Breakbälle im dritten Game und konterte zum 2:1.

Sinners Gegner hatte nun ordentlich Selbstvertrauen getankt und spielte nahezu fehlerfreies Tennis, während dem Sextner immer wieder kleine Fehler unterliefen. Beim Stand von 3:1 verwandelte Popryn den nächsten Breakball und sorgte damit für die Entscheidung in Madrid. Sinner konnte sich vom dritten verlorenen Service in Satz 2 nicht mehr erholen. Popryn hingegen nutzte nach 1.36 Stunden Spielzeit den ersten Matchball um in Runde 3 einzuziehen, wo jetzt Sandplatzkönig Nadal wartet.

Schlagwörter: Tennis

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