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Andreas Seppi hat in Wimbledon einen gelungenen Einstand gefeiert. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Sinner rätselt, Seppi ist erfreut

Während Südtirols Shootingstar Jannik Sinner in der ersten Runde von Wimbledon die Segel streichen musste, geht es für Routinier Andreas Sepp in Runde zwei. Verständlich, dass die Stimmungslagen unterschiedlich waren.

Als leichter Favorit war der 37-jährige Seppi (ATP 90) gegen Joao Sousa in das Spiel gegangen. Weniger weil der Portugiese „nur“ auf Rang 120 der Welt liegt, als mehr durch die Tatsache, dass sich Seppi auf Rasen wohler fühlt als der Iberer. Am Ende wurde der Südtiroler seiner Rolle gerecht und besiegte Sousa mit 4:6, 6:4, 7:5 und 6:2.


Mit seinem Match war Seppi nicht ganz zufrieden. „Ich glaube, ich habe schon bessere Matches in Wimbledon gespielt“, so der Kalterer, der aber gleichzeitig anfügt: „Wichtig war es aber, das Match zu gewinnen.“ Der Untergrund machte Seppi etwas zu schaffen. „Der Rasen hier ist viel langsamer als zuletzt in Eastbourne oder Nottingham, es waren komplett andere Verhältnisse.“ In der zweiten Runde trifft der 37-Jährige am Mittwoch auf den Qualifikant Denis Kudla (ATP 114).

Sinner fühlt sich auf Rasen noch nicht wohl
Jannik Sinner (ATP 23) dagegen war nach seinem ersten Auftritt in Wimbledon enttäuscht. Der Sextner verlor gegen den erfahrenen Marton Fucsovics (ATP 48) nach über drei Stunden verdient mit 7:5, 3:6, 5:7 und 3:6. „Auf Rasen fühle ich mich noch nicht sicher. Ich tue mich schwer, mich zu bewegen. Wenn ich dann ausrutsche, dann bin ich noch einmal unsicherer. Die Arbeit wird sich früher oder später aber auszahlen“, lässt der junge Pusterer den Kopf nicht hängen.

„In den Trainings war ich gut unterwegs“, rätselt Sinner, „Ich hätte mir nicht erwartet, in der ersten Runde auszuscheiden. Aber hier sieht man, dass Training und Match doch zwei verschiedene Sachen sind. Es ist nie schön, zu verlieren. Aber ich bin mir sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

Schlagwörter: Tennis

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