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Jannik Sinners Fokus richtet sich aufs nächste Turnier. © Mutua Madrid Open

Sinner sucht keine Ausreden: „Er war besser“

Alexei Popyrin hat am Mittwoch beim Masters-1000-Turnier in Madrid für eine faustdicke Überraschung gesorgt und Jannik Sinner bezwungen. Der Stachel saß beim Sextner nach dem Match tief.

Jannik Sinner hat seine Fans in den letzten Monaten mit Erfolgen verwöhnt. Die fantastischen Siege ließen fast vergessen, dass er erst 19-jährig und der mit Abstand jüngste Spieler in den Top-50 ist. Dabei ist seine Entwicklung als Tennisspieler noch längst nicht abgeschlossen. Niederlagen, wie jene gegen den fast fehlerfrei spielenden Popyrin, gehören – so bitter sie auch sind – zum Reifungsprozess dazu. Nicht ohne Grund betont Sinners Coach Riccardo Piatti gebetsmühlenartig, dass 150 Partien auf ATP-Niveau nötig seien, um „ein echter Spieler zu werden“. Der Sextner ist gerade mal bei der Hälfte angelangt.


Die Niederlage gegen Popyrin wird daher nicht an die hohe Glocke gehangen, wenngleich von Sinner und dessen Team genauestens analysiert. Der Youngster hatte nach dem Match selbst eine Analyse parat: „Den ersten Satz habe ich im Grunde drei Mal verloren“, sagte Sinner und bezog sich damit auf das Aufschlagsspiel bei 5:4, den zwei Breakbällen bei 5:5 und dem 4:1-Vorsprung im Tiebreak. „Mein Aufschlag hat ganz und gar nicht funktioniert. Er hat besser als ich gespielt – sowohl mit der Vorhand als auch mit dem Aufschlag“, betont Sinner.

Pollen machen zu schaffen
Am Mittwoch hatte der 19-Jährige nicht nur mit seiner Form zu kämpfen, sondern auch mit seiner Pollenallergie: „Es gibt hier in Madrid eine Menge Pollen. Zudem spiele ich mit Kontaktlinsen und das hat mich sehr gestört“, gesteht Sinner, der diesen Umstand jedoch nicht als Ausrede gelten lässt: „Ich habe nicht deshalb verloren. Ich werde stärker zurückkommen“, gibt sich der Weltranglisten-18. kämpferisch. Er konzentriert sich jetzt voll und ganz auf das am Sonntag beginnende Masters-1000-Turnier in Rom.

Schlagwörter: Tennis

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