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Jannik Sinner (rechts) und Rafael Nadal bereiten sich gemeinsam auf die Australian Open vor. © AFP / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Sinner trainiert mit Nadal für die Australian Open

Jannik Sinner wird sich auf die Australian Open mit keinem geringeren als Rafael Nadal vorbereiten. Der spanische Tennis-Champion hat sich den Südtiroler Youngster als Trainingspartner geschnappt.

In einer normalen Saison könnten die Tennis-Asse in Melbourne die Trainingsplätze- und Partner nach Belieben wechseln. Als Coronabeschränkung haben die australischen Veranstalter aber beschlossen, dass sich alle Athleten in der ersten Woche nach der Ankunft höchstens in Trainingspaaren für das Grand-Slam-Turnier im Februar vorbereiten dürfen.

French-Open-Viertelfinale als Auslöser
Dass Nadals Wahl auf Sinner gefallen ist, gleicht einem Ritterschlag für den Sextner. Schließlich zählt der Weltranglisten-Zweite zu den „großen Drei“ (Federer, Nadal und Djokovic) und hat erst im September bei den French Open seine Klasse aufgezeigt, als er sich ohne einen einzigen Satzverlust zum Turniersieger kürte. Im Viertelfinale traf er dabei auf Jannik Sinner – und der machte es dem Spanier alles andere als einfach.

Schon damals lobte Nadal Sinner nach dem Match in höchsten Tönen. „Er ist ein großes Talent. Er schlägt den Ball mit sehr, sehr viel Kraft und Geschwindigkeit. In den ersten beiden Sätzen, vor allem am Ende des ersten, hat er es mir sehr schwer gemacht“, gab der 34-Jährige damals zu verlauten. Dieses Spiel dürfte auch der Grund sein, warum Nadal nun mit Sinner trainieren will.

Auch Sinners Trainer Riccardo Piatti weiß, dass die Vorbereitung mit Nadal eine große Chance ist. „Die Möglichkeit, sich auf einen Grand Slam mit einem 20-fachen Grand-Slam-Turniersieger vorzubereiten, ist eine großartige Erfahrung für Sinner“, kommentierte Piatti.
In zweiter Trainingswoche kommen Wawrinka und Schwartzman dazu
Auch nach der ersten Woche wird Sinner von exzellenten Tennisspielern umgeben sein. Da dürfen nämlich zwei weitere Akteure dazu kommen. Im Falle des jungen Sextners sind das dann der Schweizer Stan Wawrinka und der Argentinier Diego Schwartzman. Noch besser einstimmen kann sich Sinner für das nächste Grand-Slam-Turnier wohl nicht.

Autor: fs

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