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Zog den Kürzeren: Jannik Sinner © Challenger Bendigo

Sinner zahlt gegen Paire Lehrgeld

Schlecht begonnen, deutlich gesteigert, aber trotzdem verloren: Jannik Sinner ist beim ATP-250-Turnier in Auckland in der 1. Runde ausgeschieden, seine Leistung stimmt - abgesehen vom 1. Satz - aber zuversichtlich.

Keine Frage: Gegen den Franzosen Benoit Paire, der in Auckland als Nummer 5 gesetzt ist und im ATP-Computer auf Position 24 aufscheint, war Sinner klarer Außenseiter. Nach der Partie wird sich der junge Sextner aber ärgern, denn es wäre durchaus mehr möglich gewesen. Nach 1:55 Stunden verwertete der Exzentriker Paire seinen 3. Matchball - 4:6, 6:2, 4:6 lautete der Endstand.

Hoplerstart kommt teuer zu stehen
Zu Beginn war dem Südtiroler die Nervosität und auch die fehlende Matchpraxis anzumerken. So hatte er sowohl mit dem eigenen Aufschlag als auch mit jenem von Paire seine liebe Mühe. In den Ballwechseln offenbarte seine sonst so starke Rückhand ungewohnte Schwächen. Das Resultat: Sein 30-Jähriger Kontrahent gewann den 1. Satz dank eines frühen Breaks mit 6:4.

Sinner ließ sich von diesem Holperstart nicht beeindrucken und schlug im darauffolgenden Durchgang ein hohes Tempo an. Paire war mit den harten und präzisen Grundschlägen des Südtirolers überfordert. Vor allem der Return des 18-Jährigen trug dazu bei, dass der 2. Satz eine klare Sache wurde - 6:2.

Auch im 3. Satz spielte Sinner auf Augenhöhe mit, ein Break im 1. Aufschlagsspiel erwies sich jedoch als spielentscheidend. Zwar hatte der Schützling von Riccardo Piatti anschließend mehrere Chancen, Paire den Aufschlag abzunehmen, nützte diese allerdings nicht. Nach knapp 2 Stunden verwertete der Franzose seinen 3. Matchball. Aber trotzdem: Die Sinner-Formkurve zeigt nach oben.
Seppi ebenfalls gegen Franzosen
Somit liegen die Südtiroler Hoffnungen auf Andreas Seppi. Der 35-jährige Kalterer hätte eigentlich in der Qualifikation von Adelaide aufschlagen müssen, doch dann rutschte er noch direkt ins Hauptfeld von Auckland.

Der aktuell Weltranglisten-84. hatte ebenfalls Pech in der Auslosung: Zum Auftakt wartet in der Nacht von Montag auf Dienstag nämlich der als Nummer 7 gesetzte Adrian Mannarino (ATP 43). Gegen den 31-jährigen Franzosen hat der Südtiroler in seiner Karriere schon 9 Mal gespielt. Die Bilanz ist mit 4 Siegen und 5 Niederlagen ausgeglichen.

Autor: leo

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