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Jannik Sinner hat in Miami Großes vor. © Miami Open

Sinners große Chance

Jannik Sinner ist nicht dafür bekannt, von einfachen Auslosungen zu profitieren. Beim Masters-1000-Turnier in Miami hat sich die Situation jedoch zum Guten gewendet.

Dank des souveränen 6:2, 6:2-Sieges gegen den Franzosen Hugo Gaston hat Jannik Sinner am Freitag die dritte Runde in Florida erreicht. Dort trifft der Sextner auf einen alten Bekannten: Gegen Karen Khachanov aus Russland hat der 19-Jährige in seiner jungen Karriere schon zwei Mal gespielt. Das erste Duell stammt aus dem Vorjahr, als Sinner bei den US Open schon mit 2:0 in den Sätzen vorne lag, anschließend Krämpfe bekam, sich bis in den Tiebreak des fünften Satzes rettete und erst dort dem 24-Jährigen unterlag. Das zweite Aufeinandertreffen liegt erst anderthalb Monate zurück – und war ebenfalls hart umkämpft.


Anfang Februar duellierten sich die beiden Rechtshänder bei den Great Ocean Road Open drei Stunden, ehe Sinner im Tiebreak des dritten Satzes die Oberhand behielt. Eine spannende, knappe Partie kann also auch am Sonntag erwartet werden.

Tableau öffnet sich
Sollte der Südtiroler das Match gegen den aufschlagstarken und auf beiden Seiten solide spielenden Khachanov gewinnen, würden sich die Türen weit öffnen. Mit Alexander Zverev, David Goffin, Grigor Dimitrov und Nikoloz Basilashvili sind nämlich schon vier gesetzte Spieler in Sinners Tableau-Viertel ausgeschieden. Erst im Halbfinale würde der Youngster auf einen besser gesetzten Profi treffen.

Das ist aber Zukunftsmusik, mit der sich Sinner nicht beschäftigen will. Er fokussiert sich auf das Khachanov-Match und sagt: „Es wird für uns beide eine harte Partie. Ich kenne ihn ziemlich gut, gleichzeitig kennt er mich sehr gut. Einfach wird es nicht.“

Autor: leo

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