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Jannik Sinner trifft am Mittwoch auf Novak Djokovic. © Monte Carlo Masters

Sinners Meisterprüfung: Was geht gegen den Djoker?

In Monte Carlo kommt es am Mittwoch beim Masters-1000-Turnier zu einem wahren Leckerbissen: Novak Djokovic und Jannik Sinner duellieren sich erstmals auf der großen Tennisbühne.

Als die Auslosung im Fürstenstaat vollzogen wurde, strichen sich die Tennis-Fans rund um den Erdball ein Match besonders dick an. Es war jenes zwischen Novak Djokovic, dem unbestrittenen Branchenführer, und Jannik Sinner, dem aufsteigenden Stern am Tennis-Himmel. Allerdings musste der Youngster erst das Erstrundenmatch gegen Albert Ramos-Vinolas gewinnen, um dies möglich zu machen. Quasi im Vorbeigehen, als ob es das normalste der Welt wäre, tat Sinner genau das, was alle von ihm erwarteten: Er schlug den Spanier – und machte das Traumduell perfekt. Doch was geht gegen Djoker?


Klar ist: Unabhängig des Spielausgangs kann der Sextner von diesem Match nur profitieren. Fest steht jedoch auch, dass Sinner mit dem Selbstvertrauen eines Masters-1000-Finalisten nicht klein beigeben und alles in seiner Macht stehende versuchen wird, um den großen Favoriten zu ärgern. Dass er vor großen Namen nicht in Ehrfurcht erstarrt, ist spätestens seit seinem grandiosen Auftritt gegen Rafael Nadal bei den letztjährigen French Open bekannt.

Was sagen die Zahlen?
Djokovic hat seit dem Gewinn der Australian Open kein Match mehr bestritten – eine Bauchmuskel-Verletzung setzte ihn außer Gefecht. Nach Angaben des Serben sei die Zerrung aber vollkommen geheilt und er für die Sand-Saison 100 Prozent fit. Muss er auch, setzt doch das Spiel auf der roten Asche eine perfekte physische Verfassung voraus. Obwohl diese jene Unterlage ist, auf der sich Djokovic am unwohlsten fühlt, weist er eine fast außerirdische Siegquote von 80,1 Prozent auf. Zudem hat er auf Sand 15 Titel, darunter die French Open, gewonnen. Von einer Schwäche zu reden, wäre deshalb komplett vermessen. Dass Djokovic in dieser Saison noch ungeschlagen ist, verdeutlicht die Dominanz des zurzeit besten Tennisspielers der Welt.


Sinner weiß um die Größe seines Kontrahenten – und stapelt vor dem mit Spannung erwarteten Duell tief: „Ich habe drei Tage auf Sand trainiert, was nicht viel ist. Offensichtlich bin ich jetzt, in der ersten Woche auf Sand, nicht in der besten Form“, sagt der 19-Jährige. Immerhin sei er mit seinem Match gegen Ramos-Vinolas zufrieden. „Ich glaube, ein gute Partie gespielt zu haben“, gibt der Sextner zu Protokoll. Dessen Fokus richtet sich nun voll auf das Djokovic-Match, das als zweites Match nach 11 Uhr angesetzt ist und damit gegen 13 Uhr beginnt.

Schlagwörter: Tennis

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