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Jannik Sinner hat die nächste Runde erreicht. © APA/getty / Michael Reaves

Starker Auftakt: Sinner zeigt seine Klasse auch auf Sand

Jannik Sinner hat einen optimalen Start in seine Sandplatz-Saison hingelegt.

Der Pusterer schlug beim Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo zum Auftakt den Spanier Albert Ramos-Vinolas (ATP 46) in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:4. Mit diesem relativ klaren Ergebnis war im Vorfeld eigentlich nicht zu rechnen, weil Sinner seine Saison-Premiere auf Sand feierte. Sein Gegner aus Barcelona bestritt dagegen bereits sein 13. Match im Jahr 2021 auf dieser Unterlage und gilt als echter Sandplatz-Spezialist. Doch Sinner demonstrierte am Dienstag, wie schnell er sich von seiner Final-Niederlage in Miami erholt hat und sich neuen Gegebenheiten anpassen kann.


Dabei war Sinner in seiner Wahlheimat nicht gut in die Partie gestartet und musste gleich sein erstes Aufschlagspiel abgeben. Es war dies übrigens das 6. Match in Serie, bei dem Sinner im ersten oder im zweiten Game ein Break kassierte. Doch der 19-Jährige ließ sich davon – wie gewohnt – nicht aus dem Konzept bringen. So nahm Sinner seinem Kontrahenten aus Spanien nach einem 1:2-Rückstand zwei Mal den Service ab und entschied den ersten Satz am Ende mit 6:3 für sich.

Der Sextner nahm diesen Schwung auch in den 2. Durchgang mit und nahm Ramos-Vinolas das erste Aufschlagspiel ab. In der Folge probierte der 33-Jährige alles, um noch einmal ins Match zurückzufinden. Doch Sinner wehrte beim Stand von 2:1 zwei Breakbälle ab und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Am Ende nutzte er bei eigenem Aufschlag nach 1:23 Stunden Spielzeit seinen 2. Matchball und machte den Sack zu.

Nun wartet Djokovic
In der 2. Runde trifft Sinner am Mittwoch auf keinen Geringeren als Novak Djokovic. Der Weltranglisten-1. hatte zum Auftakt ein Freilos erhalten. Sinner und der 33-jährige Serbe standen sich in einem offiziellen Match noch nie gegenüber, für den Sextner ist es das insgesamt 10. Duell gegen einen Top-10-Spieler. Sinner weist dabei eine Bilanz von 3:6-Siegen auf.
Aus im Doppel
Sinner, der derzeit im ATP-Computer auf Rang 22 aufscheint, war am Dienstag im Fürstentum auch noch im Doppel gefordert. Dort verlor er mit Simone Bolelli gegen Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert, die gemeinsam jedes des vier Grand-Slam-Turniere einmal für sich entschieden haben, nach 1:16 Stunden Spielzeit in zwei Sätzen mit 4:6 und 4:6.

Sinner/Bolelli machten den Franzosen aber das Leben schwer und hielten bis zum Schluss gut mit. Das Doppel aus Italien musste im fünften Game erstmals den Aufschlag zum 2:3 abgeben. Dieses Break genügte Mahut/Herbert, um sich nach 37 Minuten Spielzeit den ersten Spielabschnitt mit 6:4 zu holen.

Auch der zweite Satz war sehr ausgeglichen. Mahut/Herbert sicherten sich gleich im Eröffnungsspiel das Break zur 1:0-Führung. Sinner/Bolelli gaben sich aber noch nicht geschlagen und hatten im achten Game sogar die Chance zum Rebreak, konnten die Breakmöglichkeit zum 4:4 aber nicht ausnutzen. Kurz darauf machten die Doppel-Superstars dann den Sack zum 6:4-Endstand zu.

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