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Tennis-Rüpel Nick Kyrgios. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Tennis-Rüpel Kyrgios: „Wollte Nadal abschießen“

Nick Kyrgios gilt als großartiger Tennisspieler, ist aber auch für seine unkonventionelle Art bekannt. Am Donnerstag unterlag er in der zweiten Runde von Wimbledon in einem hochklassigen Match Rafael Nadal mit 3:6, 6:3, 6:7 (5:7), 6:7 (3:7) – und sorgte auf der Pressekonferenz danach für Aufsehen.

Zwei Mal hatte Kyrgios im Match nämlich versucht, den am Netz stehenden Nadal abzuschießen – im Tennis alles andere als eine Gentleman-Aktion. Eine Entschuldigung gab es vom Australier nicht – im Gegenteil. „Ja, ich habe direkt auf ihn gezielt. Ich wollte ihn voll auf die Brust treffen, aber er hat flinke Hände“, antwortete er einem Reporter. Und weiter: „Warum sollte ich mich entschuldigen? Der Typ hat so soundsoviele Slams gewonnen, und wie viel Geld hat er auf der Bank? Ich denke, er kann einen Ball auf die Brust verkraften, Kumpel. Ich werde mich da nie für entschuldigen.“



Gleichzeitig hatte Kyrgios für Nadal, mit dem er ein angespanntes Verhältnis hat, auch Lob übrig. So erklärte der Australier, was er am Spanier bewundert: „Seine Fähigkeit, jeden Punkt zu spielen. Er gibt keinen ab. Wir sind wie komplette Gegensätze: Mir fällt es so schwer, jeden Punkt nach einer bestimmten Routine zu spielen. Und sein 1-2-Punch, der erste Aufschlag und die Vorhand danach - das ist wohl der beste 1-2-Punch der Welt, von Federer vielleicht abgesehen. Dass er in der Lage ist, das jeden Tag zu bringen, ist speziell.“

Autor: det

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