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Alexander Zverev regte sich über Stefanos Tsitsipas auf. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN

Tsitsipas verursacht Zverev-Ausraster

Stefanos Tsitsipas hat am Samstagabend im Halbfinale des Masters-1000-Turniers von Cincinnati durch sein Verhalten den ganzen Ärger von Alexander Zverev auf sich gezogen.

Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev – zwei Spieler die sich respektieren, aber nicht mögen. Das kam im Halbfinale von Cincinnati, das Zverev mit 6:4, 3:6 und 7:6 gewann, einmal mehr zum Vorschein. Grund für den Zwist war Tsitsipas’ Benehmen zwischen den Sätzen.


Was war passiert? Nach dem verlorenen Startsatz verließ Tsitsipas – wie schon oft in seiner Karriere – den Platz und kam erst nach acht Minuten wieder zurück. Das schmeckte dem Deutschen und auch den Zuschauern, die die Rückkehr des Griechen mit einem Pfeifkonzert quittierten, überhaupt nicht. „Er hat die Tasche mit dem Handy und alles mitgenommen“, schimpfte der 24-Jährige in Richtung des Stuhlschiedsrichters. Dieser entgegnete, dass der Grieche von einem Offiziellen begleitet werde. „Aber nicht auf die Toilette“ meinte der erzürnte Zverev. „Das war in Paris so und auch bei jedem anderen Turnier, das er gespielt hat“, sagte er.

Anweisungen per SMS?
Tatsächlich fingen die Kameras anschließend ein, wie Apostolos Tsitsipas, Vater und Coach von Stefanos, das Handy zückte. Ob er damit Nachrichten an seinen Sohn schrieb, blieb ein Geheimnis. Tsitsipas hatte zuletzt mehrmals die Regel kritisiert, die besagt, dass auf dem Tennis-Court das Coaching nicht erlaubt ist und zudem Warnungen erhalten, weil Vater Apostolos mit Handzeichen offensichtliche Anweisungen gab.

Stefanos Tsitsipas steht im Mittelpunkt der Debatte. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN


Damit war das Drama aber noch nicht beendet: Nach dem zweiten, gewonnenen Satz wollte Tsitsipas erneut runter, wurde jedoch vom Schiedsrichter davon abgehalten. Das brachte den 23-Jährigen auf die Palme, der nach dem Match sagte, dass diese Entscheidung „nicht nett“ gewesen sei. Dabei hatte der Schiedsrichter regelkonform gehandelt, ist es doch in einem Best-of-three-Match nur einmal erlaubt, den Platz zu verlassen. Das wusste Tsitsipas offenbar nicht.

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