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Jannik Sinner will auch bei den US Open jubeln. © Citi Open

US-Open-Auslosung: Sinner jubelt, Seppi nicht

Am Donnerstagabend wurde in New York die Auslosung für die am Montag beginnenden US Open vollzogen. Jannik Sinner erwischte (endlich) ein gutes Los, Andreas Seppi hingegen steht vor einer hohen Hürde.

Jannik Sinner war in seiner jungen Karriere bezüglich der Auslosungen nicht vom Glück verfolgt – ganz im Gegenteil. Umso glücklicher dürfte der an Nummer 13 gesetzte Sextner sein, wenn er auf das Tableau der diesjährigen US Open blickt. In der ersten Runde trifft Sinner auf Max Purcell aus Australien. Der 23-Jährige ist die Nummer 205 der Welt, ein Doppel-Spezialist und bei den US Open dabei, weil die Veranstalter ihn mit einer Wildcard ausgestattet haben. Und diese bekam er nur aufgrund eines Abkommens zwischen den Australian und den US Open, die seit Jahren Wildcards für US-amerikanische und australische Tennisasse unter sich „austauschen“.


Purcell hat in seiner Karriere erst zehn Matches auf der ATP-Tour bestritten, eines davon gegen Sinner. 2020 standen sich die beiden Rechtshänder bei den Australian Open gegenüber. Sinner gewann glatt mit 7:6, 6:2 und 6:4. Der Name Purcell weckt also gute Erinnerungen – auch weil es damals Sinners erster Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier war. Sollte der 20-Jährige sein Auftaktmatch gewinnen, würde in der zweiten Runde entweder der italienische Sandplatz-Spezialist Marco Cecchinato (ATP 90) oder der 18-jährige Zachary Svajda (ATP 713) aus den Vereinigten Staaten warten. Namen, die Sinner nicht aus der Fassung bringen. Der erste große Brocken würde Sinner in der vierten Runde gegenüberstehen. Sein Name: Olympiasieger Alexander Zverev.

Ein unangenehmer Gegner für Seppi
Andreas Seppi bekommt es in der ersten Runde zwar mit keinem gesetzten Spieler zu tun, mit Marton Fucsovics trifft er jedoch auf einen äußerst unangenehmen Gegner. Drei Mal standen sich der Kalterer (ATP 88) und der Ungar (ATP 42) bislang gegenüber, zwei Mal konnte sich dabei Fucsovics durchsetzen. Dafür feierte Seppi den weitaus schöneren Erfolg: Im Jänner 2018 setzte sich der 37-Jährige im Challenger-Finale von Canberra gegen den acht Jahre jüngeren Kontrahenten durch und holte sich so die Krone.

Trotzdem geht Fucsovics, der auch schon gegen Jannik Sinner zwei Mal bei Grand-Slam-Turnieren gewinnen konnte, als Favorit ins Spiel – auch, weil er beim bislang letzten Major-Turnier in Wimbledon bis ins Viertelfinale vorgedrungen ist und erst dort gegen Novak Djokovic den Kürzeren gezogen hat. Die US Open beginnen in der kommenden Woche, wann genau Sinner und Seppi im Einsatz sind, steht noch nicht fest.

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