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Für Jannik Sinner läuft in Mouilleron alles nach Plan. © ANSA / Riccardo Antimiani

Viertelfinal-Einzug: Sinner ringt Rosol nieder

Jannik Sinner hat beim ATP-Challenger in Mouilleron le Captif (Frankreich) einen langjährigen Weltklassespieler in die Schranken gewiesen und die drittletzte Runde erreicht.

Der 18-jährige Sextner (ATP hat im Achtelfinale einen Dreisatzsieg gegen den um 16 Jahre älteren Lukas Rosol (ATP 152) eingefahren. Zweieinhalb Stunden lang lieferten sich beide Kontrahenten einen harten Fight, ehe Sinner seinen zweiten Matchball verwertete und auf 6:7(3), 7:5, 6:3 stellte. Für ihn ist es der zweite Sieg im zweiten Duell mit dem ehemaligen Weltranglisten-27. und zweifachen tschechischen Davis-Cup-Sieger

Das Match in Departement Vandée war von Anfang an sehr ausgeglichen. Sinner ging gleich mit 2:1 in Führung, kassierte aber postwendend das Rebreak zum 2:2-Ausgleich. Danach brachten beide Spieler ihre Aufschläge bis zum 6:6 souverän durch. Rosol musste nur einen Breakball im fünften Game abwehren. Im Tiebreak spielte der erfahrene Tscheche groß auf, zog gleich auch 4:1 davon und verwandelte nach 58 Minuten Spielzeit seinen ersten Satzball zum 7:3.

Sinner zündet den Turbo
Im zweiten Spielabschnitt zog Sinner prompt auf 4:1 und 40:0 davon, vergab aber alle drei Breakbälle zum 5:1. Der Tscheche machte es hingegen besser, nahm Sinner den Aufschlag ab und glich zum 4:4 aus. Beim Stande von 5:4 ließ der Pusterer bei Service Rosol die ersten zwei Satzbälle liegen. Kurz darauf führte er mit 40:0, diesmal verwandelte er seinen insgesamt fünften Satzball zum 7:5. So musste dieses Match im dritten Satz entschieden werden.

Hier nahm Sinner seinem Gegner den Aufschlag zum 3:1 ab, ehe auf 5:2 enteilte. Dann wehrte der Sextner zwei Breakbälle ab und verwandelte schließlich seine zweiten Matchball zum 6:3-Endergebnis.
18 Punkte und 2.480 Dollar Preisgeld
Mit diesem Sieg hat Sinner bereits 18 ATP-Punkte und 2.480 Dollar Preisgeld sicher. Im Viertelfinale trifft er am Freitag auf den Rumänen Marius Copil (ATP 90), der Paolo Lorenzi in drei Sätzen ausschalten konnte.

Autor: fop/pm

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