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Hoffen und Bangen bei Jannik Sinner. © ANSA / YOAN VALAT

Warum Sinners Finals-Chancen nun verschwindend klein sind

Binnen weniger Tage musste Jannik Sinner zwei der bittersten Niederlagen seiner noch jungen Karriere hinnehmen. Die letzte, beim Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy, hat weitreichende Folgen auf seinen Traum, bei den ATP Finals in Turin aufzuschlagen.

Jannik Sinner war am Mittwochnachmittag nicht zu beneiden, als er den Court 1 in Paris betrat: Der 20-Jährige hatte mit Carlos Alcaraz die schlechtmöglichste Auslosung erwischt – und war zum Siegen verdammt, weil dessen Mitstreiter um die ATP Finals zuvor ihre Matches gewonnen hatten. Mit diesem tonnenschweren Rucksack kam Sinner nicht zurecht. Er erreichte zu keinem Zeitpunkt sein Topniveau, produzierte in zwei Sätzen über 40 unerzwungene Fehler und verlor schlussendlich knapp mit 6:7 und 5:7.


Auf der Pressekonferenz nach dem Match gestand der Sextner, dass er etwas „angespannt“ gewesen sei und sagte, dass es nur eine Möglichkeit gebe, um auf diese Niederlage zu reagieren: „Morgen aufzustehen und zu trainieren.“

Ruud hat die besten Karten
Ob er in der nächsten Woche beim ATP-250-Turnier in Stockholm antreten wird, hänge von den Ergebnissen seiner Konkurrenten ab. Heißt: Wenn Sinner nach dem Masters von Paris-Bercy noch eine mathematische Chance hat, zu den ATP Finals zu fahren, wird er diese wahrnehmen. Alle Augen sind nun auf Casper Ruud, Hubert Hurkacz und Cameron Norrie gerichtet, die schon im Achtelfinale stehen. Wenn eine der folgenden drei Kombinationen in Paris-Bercy eintrifft, muss Sinner all seine Hoffnungen begraben und noch ein Jahr warten. Es sei denn, ein vor ihm liegender Athlet sagt seine Teilnahme ab.

Sinner ist aus dem Rennen, wenn...

  • Ruud das Viertelfinale und Hurkacz das Halbfinale erreicht.
  • Ruud ins Viertelfinale und Norrie ins Finale kommt.
  • Hurkacz ins Halbfinale und Norrie ins Finale vorstößt.

Wenn nach dem letzten Masters-Turnier des Jahres hingegen noch nichts entschieden ist, werden die letzten zwei Tickets in Stockholm vergeben. Die Chance, dass es dazu kommt, sind jedoch nicht allzu groß, profitieren doch die Sinner-Konkurrenten in Paris von einer guten Auslosung. Das – und die Halbfinal-Niederlage beim ATP-500-Turnier in Wien – könnte dem Sextner nun teuer zu stehen kommen.

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Kommentare (1)

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Martin Senoner [melden]

MIttlerweile ist Fall 1 realistisch Rood ist schon fix qualidfiziert und Hurkacz ist im Viertelfinale Favorit

05.11.2021 10:10

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