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Andreas Seppi ist einiges zuzutrauen. © APA/afp / GLYN KIRK

Wimbledon: Bekannte Gegner für Sinner und Seppi

Wenn am Montag in Londoner Stadtteil Wimbledon das prestigeträchtigste Turnier der Welt beginnt, treffen Jannik Sinner und Andreas Seppi auf alte Bekannte.

Die Auslosung fand am Freitag im All England Club statt – und hat folgende zwei Matches aus Südtiroler Sicht hervorgebracht: Jannik Sinner trifft zum Auftakt auf Marton Fucsovics, Andreas Seppi begegnet Joao Sousa. Keine einfachen, zugleich aber auch nicht unmögliche Aufgaben.


Sinner und Fucsovics haben sich bisher zwei Mal duelliert. Das erste Match entschied der Weltranglisten-49. aus Ungarn bei den Australian Open 2020 in drei glatten Sätzen für sich. Noch im gleichen Jahr gelang Sinner in Sofia die Revanche, als er Fucsovics mit 6:2 und 6:4 vom Feld schoss und in der Folge seinen ersten ATP-Titel gewann. Die Bilanz ist also ausgeglichen, sodass ein enges Matches erwartet werden kann. Sollte Sinner die Fucsovics-Hürde nehmen, bekommt er es entweder mit dem Rasen-Spezialisten Jiri Vesely (ATP 71) oder dem Deutschen Yannick Hanfmann (ATP 99) zu tun.

Routinier-Duell
Seppi und der 32-jährige Sousa haben sich in ihrer Karriere vier Duelle auf ATP-Niveau geliefert, wobei der Weltranglisten-120. aus Portugal die ersten beiden Duelle gewann. In den letzten beiden Matches, die auf Hartplatz ausgetragen wurden und deshalb Aussagekraft haben, behielt der Kalterer Routinier die Oberhand. Diese Partien liegen aber schon drei Jahre zurück. Trotz dieser ausgeglichenen Bilanz ist Rasen-Liebhaber Seppi zu favorisieren, zumal Sousa sich auf dem langsameren Sand deutlich wohler fühlt. Im Falle eines Sieges wartet auf den 37-Jährigen entweder der Qualifikant Denis Kudla (ATP 114) oder der Spanier Alejandro Davidovich-Fokina, der an Nummer 30 gesetzt ist.

Der große Favorit: Novak Djokovic © APA/afp / LAURENCE GRIFFITHS


Der Topfavorit bei den All England Tennis-Championships ist Novak Djokovic. Mit seinem dritten Major-Sieg in diesem Jahr könnte er nicht nur weiter auf Kurs „Grand Slam“ bleiben, sondern auch in der ewigen Major-Rangliste bei den Männern mit dem Schweizer Roger Federer und dem Spanier Rafael Nadal gleichziehen. Mit 19 Triumphen fehlt ihm nur noch einer auf den in London abwesenden Nadal und den achtmaligen Wimbledon-Sieger Federer. Djokovic muss zum Auftakt gegen den WIldcard-Spieler Jack Draper (ATP 250) ran, der letzte Woche noch Sinner bezwungen hatte. Federer hingegen kämpft gegen den Franzosen Adrien Mannarino (ATP 42) ums Weiterkommen.

Schlagwörter: Tennis

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