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Christian Klotz beim Training in seinem Garten. Auf dem Fahrrad spult er in der Regel an die 115 Kilometer ab.

VIDEO | In Tscherms: 50 Kilometer im Hausgarten

50 Kilometer im eigenen Garten – ja das ist durchaus möglich. Wie es geht, hat der Tschermser Ultrathriathlet Christian Klotz gezeigt.

Vor sechs Tagen geisterte in Österreich eine Meldung durch die Medien, dass der Flachgauer Ultratriathlet Norbert Lüftenegger in seinem Garten einen Marathon abgespult hat. Doch nicht nur im Salzburger Land werden zurzeit Runden im heimischen Grün gedreht. In Tscherms hat Christian Klotz seinen Garten zur Laufstrecke umfunktioniert – und sogar noch mehr Kilometer als sein rot-weiß-roter Triathlonkollege abgespult.

„Nach 50 Kilometern habe ich aufgehört, ansonsten wäre es zu sehr auf meine Knie gegangen“, so Klotz mit einem Schmunzeln. Dass der Burggräfler ein besonders harter Hund ist, wissen die SportNews-Leser bereits (hier geht es zum Interview mit dem Dreifach-Triathlon-Bezwinger). Doch das Durchhaltevermögen im eigenen Garten, der noch nicht einmal riesige Ausmaße hat, mehr als einen Marathon zu absolvieren, muss man auch erst einmal haben. Eine Runde war übrigens nur knapp 60 Meter lang: Einmal um den Obstbaum, vorbei am Trampolin und am Vogelhäuschen. Klotz hat in 5.17 Stunden Laufzeit also 834 Runden absolviert.



„In Zeiten wie diesen muss man andere Trainingsmethoden als gewohnt in Erwägung ziehen“, so Klotz: „Ich wollte ein Zeichen setzen, dass man auch daheim trainieren kann. Man soll aktuell nicht hinausgehen und besser daheim Sport betreiben.“ Auch wenn für den Extremsportler in nächster Zukunft keine Wettkämpfe auf dem Programm stehen, sieht er Licht am Ende des Tunnels: „Dank meinen Sponsoren wäre die heurige Saison durchfinanziert gewesen. So hätte ich die Ultratriathlon-WM in Fano bestritten. Jetzt muss ich warten, bis sie nächstes Jahr stattfindet.“

Autor: cst

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