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Rudy Favretto durchlebt eine turbulente Zeit

Favretto: "So wird das nichts mit der Serie A1"

Neruda Südtirol Volley hat vor kurzem die beste Saison seiner Vereinsgeschichte beendet. Doch von Aufbruchstimmung ist keine Spur, vielmehr kämpft der Serie-A-Klub einmal mehr ums Überleben.

Während die Konkurrenten in der höchsten italienischen Spielklasse bereits seit geraumer Zeit am Kader für die kommende Spielzeit basteln, steht bei Neruda alles still. Zumindest hat es nach außen hin den Anschein. "Ich warte noch auf die Zusage einiger Sponsoren. Wir sind in Kontakt mit einem internationalen Großkonzern, doch die Zeit drängt. Wir brauchen Entscheidungen, und zwar jetzt", stellt Klubboss Rudy Favretto klar.

Stand heute wird Neruda seine Teilnahme an der Serie A1 zurückziehen. Doch es bleibt noch Zeit bis zum 26. Juni, dann verstreicht definitiv die Einschreibefrist. "Ich will vorher Klarheit haben, denn wir können nicht Ende Juni mit den Kaderplanungen beginnen. Einige Spielerinnen, die nach Bozen kommen wollten, haben mittlerweile bei anderen Klubs unterschrieben. Auch der Trainerstab möchte seine Zukunft geklärt wissen", so Favretto.

Laut seinen Angaben hat die Provinz Bozen den selben Beitrag wie im vergangenen Jahr zur Verfügung gestellt, doch diese reiche längst nicht aus, um das Budget des diesjährigen Playoff-Teilnehmers zu decken. "Wir spielen in der besten Liga der Welt und wollen uns dort langsam nach oben tasten. Es bringt nichts, nächste Saison wieder gegen den Abstieg zu kämpfen. Ich habe hier ein ambitioniertes Projekt lanciert, das aber offensichtlich wenig Anklang findet", gibt sich der Volleyballfunktionär enttäuscht.


Paolo Gaiardelli/SN


Autor: sportnews

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