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Großer Jubel bei Conegliano. © Michele Gregolin/Imoco Volley

Folie macht's: Conegliano ist Italienmeister

Raphaela Folie ist Italienmeisterin – wieder einmal ist man geneigt zu sagen. Mit Conegliano gewann die Missianerin ihren dritten nationalen Meistertitel.

Im ersten Spiel der Best-of-three-Serie hatten sich Conegliano und Final-Gegner Novara ein denkwürdiges Match geliefert, das der Favorit mit 3:2-Sätzen gewann. Raphaela Folie kam dabei – auch wegen einer erst seit Kurzem ausgestandenen Verletzung – nur sporadisch zum Einsatz. Drei Tage danach wandte sich das Bild: Die 30-Jährige wurde von Trainer Daniele Santarelli regelmäßig eingesetzt. Zurecht, denn Folie hatte entscheidenden Anteil am 3:1-Erfolg und damit auch am vierten Italienmeistertitel der Vereinsgeschichte.


Für diesen musste Conegliano jedoch hart kämpfen: Im ersten Satz begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, Nuancen machten den Unterschied. Letztlich setzte sich die individuelle Klasse um Paola Egonu aber durch, sodass Conegliano den Abschnitt mit 31:29 gewann. Novara gab sich jedoch nicht auf – und schlug im zweiten Satz zurück. Britt Herbots & Co. wehrten einen Satzball ab und glichen dank des 26:24 aus. Das seit 62 Spielen ungeschlagene Conegliano ließ dies nicht auf sich sitzen und brachte sich mit einem 25:18 erneut in Front. Die Gegenwehr von Novara war damit zwar noch nicht gebrochen, Conegliano spielte fortan aber seine ganze Erfahrung aus und gewann dank Raphaela Folie, die den zweiten Matchball verwertete, den Titel.

Folie auf Wolke 7
Die Freude war anschließend natürlich riesengroß: „Ich bin sprachlos, es ist ein Sieg der ganzen Mannschaft“, meinte die Missianerin: „Die Saison ist sehr lang und sehr hart gewesen. Auf diese Art und Weise zu gewinnen, ist umso schöner.“ Gleichzeitig versicherte die Südtirolerin, dass es ihren so oft lädierten Knien gut gehe und die zahlreichen Comebacks sie anspornen.

Noch ist die Saison für Folie und Conegliano aber nicht vorbei: Am 1. Mai bestreitet das Team aus dem Veneto das Champions-League-Finale gegen Istanbul. „Ich kann es kaum erwarten, dieses Finale zu spielen.“

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