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Simone Giannelli und sein Teamkollege Massimo Colaci © ANSA / Claudio Giovannini

Simone Giannelli: Mit 22 Jahren bereits 100 Länderspiele

Der Bozner Aufspieler Simone Giannelli wollte als Kind eigentlich Tennisprofi werden. Daraus wurde (zum Glück) nix, dafür gilt er schon jetzt als Volleyball-Legende.

Am Donnerstagabend bestritt Simone Giannelli bei der WM gegen Belgien sein 100. Länderspiel für die „Azzurri“, er war der Regisseur zum 3:0-Heimsieg. „Ich wusste gar nicht, dass es mein 100. Länderspiel war“, erklärte der Aufspieler nach dem Match. „Am Samstag dürfen wir unseren nächsten Gegner Argentinien nicht unterschätzen, wir müssen wieder hoch konzentriert spielen“, gab der Ausnahme-Volleyballer die Marschroute für das dritte WM-Spiel vor. Ein Erfolg würde für die „Azzurri“ den Gruppensieg bedeuten.

Seine beispiellose Karriere begann Simone Giannelli 2009 in Bozen bei Neugries, ein Jahr später wechselte er in die Jugendmannschaft von Trentino Volley. 2013 gab Giannelli im Alter von nur 17 Jahren sein Debüt in der Serie A1, 2014 wurde er erstmals zum wertvollsten Spieler (MVP) der Serie A1 gekürt. Diesen Titel sicherte sich der aktuelle Kapitän von Trentino Volley bei der EM 2015, in der Champions League und der Klub-WM 2016 und im Grand Champions Cup 2017.

Mit der Nationalmannschaft gewann Simone Giannelli die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 und die Bronzemedaille bei der EM 2015. Mit Trentino Volley sicherte sich der 22-Jährige 2013 und 2015 die Meisterschaft der Serie A1.

Autor: zor