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Schwerarbeit für Simone Giannelli © ANSA / Claudio Giovannini

Zittersieg gegen Argentinien

Das hatten sich Simone Giannelli & Co. wohl anders vorgestellt. Das WM-Spiel gegen Argentinien wurde zur Zitterpartie.

Vor dem Spiel am Samstagabend in Florenz gegen Argentinien war Italien der klare Favorit, schließlich hatten die „Azzurri“ die ersten beiden WM-Spiele gegen Japan und Belgien klar mit 3:0 gewonnen. Doch schon der Beginn der Partie war ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen würde – die Argentiner gewannen den ersten Satz mit 22:25 – für die „Azzurri“ war es der erste Satzverlust bei der Heim-WM überhaupt.

Auch im zweiten Satz lief es zunächst nicht besser für den Bozner Simone Giannelli und seine Mannen. Doch dann wendete sich das Blatt, Italien stellte mit 25:15 den Ausgleich her.

Im dritten Satz blieb Italien auffällig nervös, selbst bei Punkteführung. Beim Stand von 23:22 servierte Spielmacher Ivan Zaytsev ein Ass, die Satzführung zum 2:1 für die „Azzurri“ komplettierte Daniele Mazzone.

Zur Nervenschlacht gestaltete sich der vierte Satz, zwischen Italien und Argentinien blieb es beim spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen. Sm Ende verwandelte Baranovicz mit einem Ass den Matchball zum 28:26 bzw. zum 3:1-Sieg.

Die Punkte der „Azzurri“ machten Osmany Juantorena (23), Ivan Zaytsev (20), Filippo Lanza (10), Daniele Mazzone (10), Simone Anzani (6), Simone Giannelli (3), Michele Baranovicz (1).

Die Italiener spielen am Sonntag um 21.15 Uhr gegen die Dominikanische Republik, eine lösbare Aufgabe auf dem Papier.


Italien – Argentinien 3:1 (22:25, 25:15, 25:23, 28:26)


Autor: zor