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Verzotto/Bertocchi beim Mixed-Synchronspringen © APA/afp / ED JONES

Bertocchi/Verzotto patzen

Nicht nach Wunsch verlaufen ist am Samstag das Mixed-Synchronspringen vom 3m-Brett für Elena Bertocchi und den Bozner Maicol Verzotto. Die Goldmedaille ging an Australien.

Bei den italienischen Wasserspringern herrscht dicke Luft. Nachdem die Azzurri in sämtlichen Wettkämpfen bei der WM in Südkorea hinter den Erwartungen geblieben waren, kam auch im Mixed-Synchronspringen nicht der erhoffte Befreiungsschlag.

Bertocchi/Verzotto starteten mit 2 soliden Sprüngen ins Finale, den 3. Sprung verpatze der Bozner aber völlig, und im letzten Sprung war bei Bertocchi der Wurm drin. Am Ende reichte es, in Abwesenheit Chinas, mit mageren 261,60 Punkten nur zu Rang 13. „Ich bin sehr enttäuscht. Das war offenbar nicht unser Tag. Ohne China wären Medaillen für uns in Reichweite gewesen. Aber das ist eben Sport, du kannst hart trainieren und im Wettkampf geht's daneben“, erklärte Verzotto im Fernsehinterview, für den die WM jetzt vorbei ist.

Der Kampf um den WM-Titel war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, am Ende entschieden 0,78 Punkte. Die Goldmedaille holten sich Maddison Keeney/Matthew Carter (AUS/304,86 Punkte), Silber ging an die Kanadier Jennifer Abel/Francois Imbeau-Dulac (304,08) und Bronze an Lou Massenberg/Tina Punzel (GER/301,62).

Autor: zor

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