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Matthias Weger

Brüder Weger verpassen in Prag den Finallauf

Ohne die Brüder Weger vom SC Meran/Torggler-Raika ging heute Mittag bei der Kanuslalom-EM in Prag der Finallauf in der Königsdisziplin, dem Kajak-Einer der Männer, mit den 15 besten Kajak-Paddlern im Halbfinale über die Bühne.

Für Matthias (24) und Jakob Weger (22) aus Schenna war im Halbfinallauf Endstation. Matthias kostetet eine Berührung ausgerechnet beim letzten Tor den Einzug in den Finallauf. Der Ältere der Weger Brüder kassierte für 2 Torberührungen 4 Strafsekunden und belegte Platz 18 mit einem Rückstand von nur 1,41 Sekunden auf Platz 15. Jakob Weger bekam sogar 52 Strafsekunden, 50 Strafsekunden für das ausgelassene Tor Nummer 14, und musste sich mit Platz 26 begnügen. Auch Giovanni De Gennaro, einer der beiden Konkurrenten von Jakob Weger in der Olympia-Quali, bekam im Halbfinallauf bei Tor Nummer 8 50 Strafsekunden und landete nur auf Platz 23 mit 7 Sekunden Vorsprung vor Jakob Weger. Da kein Italiener trotzt des Startverzichtes der Deutschen, Russen, Briten und Slowaken sich für den Finallauf qualifiziert hat, zählt die Kanuslalom-EM im Kajak-Einer der Männer nicht für die Olympia-Quali. Im K1-Teamlauf erreichte Matthias Weger mit Österreich Platz 6 und Jakob Weger mit Italien Rang 7.


„Heute lief es leider nicht gut. Ich hatte geich am Beginn des Halbfinallaufes einen Fehler, der mich aus der Sitzposition rutschen ließ. Danach versuchte ich den Lauf noch einigermaßen herunterzubringen, was mir dann aber nicht mehr gelungen ist,“ schildert Jakob Weger seinen Halbfinallauf. Kanuslalom-Europameister im Kajak-Einer wurde mit dem Tschechen Jiri Prskavec (97,97) einer der ganz großen Favoriten vor dem Routinier aus Slowenien, Peter Kauzer (98,49), und dem Polen Mateusz Polaczyk (99,06), alle drei ohne Strafsekunden.

Im Kajak-Einer-Teamlauf konnte sich Frankreich (110,93 Sekunden/0 Strafsekunden) vor Tschechien (112,38/4 Strafsekunden) und der Schweiz 114,14/0 Strafsekunden durchsetzen. Österreich landete mit Felix Oschmautz, Mario Leitner und Matthias Weger in 120,06 Sekunden (2 Strafsekunden) auf 6 und Italien mit Christian De Dionigi, Giovanni De Gennaro und Jakob Weger in 121,84 Sekunden, darunter 8 Strafsekunden, auf Rang 7.

Die Ergebnisse
Kajak-Einer, Männer, Endstand nach dem Finallauf: 1. Jiri Prskavec (Tschechien) 97,97 Sekunden/0 Strafsekunden; 2. Peter Kauzer (Slowenien) 98,49/0; 3. Mateusz Polaczyk (Polen) 99,06/0; 4. Vavrinec Hradilek (Tschechien) 99,52/0; 5. Boris Neveau (Frankreich) 99,71/0; 6. Vit Prindis (Tschechien) 100,24/2; 14. Felix Oschmautz (Österreich) 153,98/52. Im Halbfinallauf ausgeschieden: 18. Matthias Weger (Schenna) 107,64/4; 23. Giovanni De Gennaro (Italien) 149,59/50; 24. Mario Leitner (Österreich) 149,66/50; 26. Jakob Weger (Schenna) 156,64/52.

Kajak-Einer, Männer, Teamlauf: 1. Frankreich (Boris Neveau, Quentin Burgi, Mathurin Madore) 110,93 Sekunden/0 Strafsekunden; 2. Tschechien (Jiri Prskavec, Vit Prindis, Vavrinec Hradilek) 112,38/4; 3. Schweiz (Martin Dougoud, Lukas Werro, Dimitri Marx) 114,14/0; 4. Slowenien 115,63/2; 5. Polen 115,91/4; 6. Österreich (Felix Oschmautz, Mario Leitner, Matthias Weger) 120,06/2; 7. Italien (Christian De Dionigi, Giovanni De Gennaro, Jakob Weger) 121,84/8.

Autor: pm

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