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Jakob Luther.

Jakob Luther paddelt knapp an Bronze vorbei

Jakob Luther aus Meran hat am Sonntag bei der Kanuslalom-EM in Liptovsky Mikulas (Slowakei) im Kajak-Einer der U18-Kategorie einen Medaillengewinn verpasst.

Der SCM-Paddler, der den Halbfinallauf klar gewonnen hat, verfehlte im Finallauf die Bronzemedaille nur um 1,41 Sekunden und belegte Platz 4. Die Kanu-Brüder Jakob (21) und Matthias Weger (23) aus Schenna schieden hingegen im Kajak-Einer der U23 im Halbfinallauf aus und landeten auf den Plätzen 21 und 22.

Linienfehler kostet Top3-Platz
Jakob Luther hat sich gegenüber der Quali von Freitag gewaltig gesteigert. Den Halbfinallauf hat er sogar in 93,31 Sekunden vor den Briten Etienne Chappell (94,26) und Jonny Dickson (94,43) klar gewonnen. Im Finallauf war Luther dann als 4. in 96,16 Sekunden aufgrund eines Linienfehlers fast 3 Sekunden langsamer als im Halbfinale. Die 93,31 Sekunden vom Halbfinale hätten für ihn im Finale zu Bronze gereicht. 2 Mal ist Luther heute ohne Strafsekunden für Torberührungen geblieben.
„Als letzter ins Finale zu gehen, ist immer hart“
Jakob Luther
„Insgesamt bin ich mit meinen heutigen Rennen ganz zufrieden. Nachdem ich das Halbfinale gewonnen habe, war ich schon mehr als zufrieden. Im Finale als Letzter an den Start zu gehen, ist immer hart. Nichts desto trotz bin ich ein gutes Finale gefahren, zwar nicht so optimal wie im Halbfinale. Dennoch bin ich mit dem 4. Platz zufrieden und freue mich schon auf die U18-WM in 2 Wochen in Krakau“, sagte Luther.

Der EM-Titel ging klar an den Franzosen Anatole Delassus (89,68) vor dem Spanier Paul Echaniz (91,26) und dem Briten Etienne Chappell (94,75).
Weger-Brüder sind enttäuscht
Im Kajak-Einer der U23 mussten sich die Brüder Weger mit den Plätzen 21 und 22 begnügen „Heute habe ich leider keinen guten Lauf hinuntergebracht. In unserem Sport ist das ebenso. Man verliert 100 Mal, um einmal zu gewinnen. 2 Torberührungen und ein nicht perfekter Lauf haben dazu geführt, dass ich nicht im Finallauf mitfahren konnte“, bedauerte Jakob Weger. Enttäuscht war heute auch sein Bruder Matthias, der aber am Freitag im K1-Teamlauf mit Österreich immerhin die Silbermedaille geholt hatte. „Im Halbfinallauf hatte ich einen guten Start und war bei der letzten Zwischenzeit noch um 0,22 Sekunden vorne. Dann ist mir bei Tor Nummer 16 ein gröberer Fehler unterlaufen und mein Traum von Finallauf ist damit geplatzt“, sagte Matthias Weger.

Den EM-Titel holte der Slowake Jakub Grigar (87,80) vor dem Tschechen Tomas Zima (89,15) und dem Russen Sergej Maimistov (89,40).

Autor: pm/fop

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