k Kanu

Jakob Weger schied im Halbfinale aus. © pm

Weger verpasst in Laibach den K1-Finallauf

Jakob Weger konnte sich auch am Freitag, bei seiner letzten Kanuslalom-WM der U23, im ungeliebten Kunstkanal von Tacen, einem Stadtviertel von Laibach, den Medaillentraum nicht erfüllen.

Die falsche Taktik war ausschlaggebend für sein vorzeitiges Ausscheiden im Halbfinale. Den Halbfinallauf ist der Schenner viel zu locker gefahren. Bei der 1. Zwischenzeit hatte er schon einen Rückstand von 3,56 Sekunden auf den führenden Slowenen Ulan Valant. Dann kamen noch 2 Strafsekunden für eine Berührung beim Aufwärtstor Nummer 13 dazu und der Rückstand wuchs auf 5,38 Sekunden an. Zum Schluss landete Jakob Weger in 89,95 Sekunden mit 6,23 Sekunden Rückstand nur auf Platz 21 und schied vorzeitig aus.


Die ersten 10 des Halbfinallaufes haben sich für den Finallauf qualifiziert. Schnellster im Halbfinallauf war der Slowene Ulan Valant in 83,62 Sekunden vor dem Franzosen Malo Quemeneur (83,75), dem Tschechen Jakub Krejci (83,77) und dem Deutschen Noah Hegge (84,44), alle 4 ohne Strafsekunden. Im Finallauf kürte sich dann der Tscheche Jakub Krejci (81) zum überlegenen Weltmeister in der Königsdisziplin, dem Kajak-Einer. Silber und Bronze gingen an die Briten Jonny Dickson (84,25) und Christopher Bowers (84,55).

Tirler ohne Spitzenergebnis
Für den 2. Südtiroler Teilnehmer bei der Kanuslalom-WM der U23 und U18 in Laibach, Paul Tirler aus Meran, war am Donnerstag in der K1-Quali bereits Endstation. Nach Platz 34 im 1. Quali-Lauf ließ der SCM-Paddler im 2. Quali-Lauf das Aufwärtstor Nummer16 aus und landete nur auf Platz 55. „Im 1. Quali-Lauf habe ich das Halbfinale nur wegen einer Torberührung bei Tor Nummer 9 verpasst. Ich wurde 34. Die ersten 30 haben sich für den Halbfinallauf qualifiziert. Im 2. Lauf war ich etwas unkonzentriert und habe das Aufwärtstor Nummer 16 ausgelassen, wofür es 50 Strafsekunden gegeben hat“, bedauert Tirler.

Der junge SCM-Paddler hat bei seinem 1. Kanuslalom-Großereignis im Kajak-Einer der U18 Platz 11 im K1-Teamlauf und Rang 55 im K1-Einzelrennen erreicht. „Trotz der keineswegs guten Ergebnisse bei meinem WM-Debüt war es für mich ein prägendes Erlebnis und ich freue mich schon auf die nächsten Wettkämpfe“, sagte er.

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2021 Sportnews - IT00853870210
//add embeds for inline videos