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Fabio Scozzoli zählt zu den Stars am Pfarrhof

Bozen fiebert dem Swimmeeting entgegen

Eine Woche müssen sich die Südtiroler Schwimmfans noch gedulden, dann ist es wieder soweit. Die 21. Auflage des Swimmeeting Südtirol steht vor der Tür. Am kommenden Wochenende (4. und 5. November) hält die Weltklasse wieder Hof am Pfarrhof.

Vor allem aus Italien ist die Spitze in diesem Jahr nahezu vollständig vertreten. Nach Fabio Scozzoli, Nicolò Martinenghi und Marco Orsi bei den Männern sowie Erika Ferraioli und Aglaia Pezzato sowie den Südtiroler Aushängschildern Laura Letrari und Lisa Fissneider bei den Frauen nutzen auch andere Azzurri die Chance, in Bozen ihre Form zu überprüfen. Vier Wochen vor den Italienmeisterschaften am 1. und 2. Dezember in Riccione und sechs Wochen vor der Europameisterschaft im 25-m-Becken in Kopenhagen (13. bis 17. Dezember). Matteo Rivolta, Matteo Milli, Simone Sabbioni, Elena Di Liddo, Alice Mizzau und Margherita Panziera – die Liste der Namen, die die Veranstalter des SSV Bozen in den letzten Tagen noch verpflichten konnten, ist hochkarätig und schnell.

Neben zahlreichen italienischen Spitzenschwimmern hat Bozen am ersten November-Wochenende am Pfarrhof natürlich viel mehr zu bieten. Fast die komplette österreichische Nationalmannschaft, die direkt von einem Höhentrainingslager aus dem Schnalstal zum Meeting kommt, die US-Amerikanerin Madison Kennedy, die russischen Sprinter Evgeny Lagunov und Oleg Tlkhobaev, die schnellen Brasilianer Felipe Lima und Mattheus de Santana und jetzt auch noch die ungarische Ausnahmeschwimmerin Evelyn Verrastzo. Die hat in ihrer langen Karriere an vier Olympischen Spielen teilgenommen und bei Europameisterschaften zwischen 2009 und 2016 immerhin 19 Medaillen gewonnen. Aus Deutschland sind Marius Kusch und Andreas Weisner dabei. Zwei, die 2020 an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen wollen. Aus den USA wurde mit Kendyl Stewart eine Schwimmerin verpflichtet, die bei der Weltmeisterschaft 2015 Silber gewonnen hat mit der Mixed-Staffel über 4 x 100 m Lagen.

„Vor allem bei den Männern haben wir ein erstklassiges Feld auf der Kurzbahn was Italien betrifft. Marco Orsi hält aktuell die Italienrekorde über 50 und 100 m Freistil sowie über 100 m Lagen, Simone Sabbioni ist der Italienrekordler über alle drei Rücken-Strecken (50, 100 und 200 m), Fabio Scozzoli hält die Italienrekorde über 50 und 100 m Brust, Matteo Rivolta über 50 und 100 m Delfin. Das heißt, die Bozen-Starter sind in Besitz von 10 Italienrekorden auf der Kurzbahn. Das ist nicht schlecht“, so OK-Chef Christian Mattivi. „In den letzten Tagen ist es uns gelungen, mit Rivolta, Sabbioni, Milli, Mizza, Di Liddo und Panziera weitere starke Schwimmer aus Italien nach Bozen zu holen“.

Autor: sportnews

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