H Schwimmen

Im Meraner Lido wurde drei Tage lange Schwimmsport der Extraklasse geboten.

Dieses Cool Swim Meeting schlägt alle Rekorde

Großartiger Schlusspunkt der 6. Auflage des Cool Swim Meetings im Meraner Lido, das an diesem Wochenende wieder hochklassigen Schwimmsport zu bieten hatte.

Am Sonntag wurden noch einmal fünf Veranstaltungsrekorde gebrochen, wodurch die Zahl der Meetingrekorde 2022 auf 15 angestiegen ist. Die 1000 Euro Preisgeld für die beste Leistung anhand der FINA-Punktetabelle gingen an den Italiener Pier Andrea Matteazzi, der am Samstag die 400 m Lagen in 4.14,75 Minuten gewonnen hat sowie an Ilaria Bianchi für ihren Sieg am Sonntag über 100 m Delfin in 58,47 Sekunden.


Angefangen hat den Rekordreigen am letzten Tag die Trentinerin Elisa Fiorini über 200 m Brust. Sie hat ihre eigene Bestleistung aus dem Vorjahr von 2.33,26 auf 2.31,41 gedrückt. Den Cool-Rekord um 0,32 Sekunden verpasst hat dagegen Luca Moni bei seinem Sieg über 200 m Brust der Männer in 2.19,25.

Einen Veranstaltungsrekord hat es dagegen von Martina Cenci über 100 m Rücken gegeben. Die junge Italienerin, die bei den Kurzbahn-Italienmeisterschaften im Winter dreimal Silber erobert hatte, siegte in 1.02,44 und nahm Laura Letrari (1.03,11) den Meetingrekord weg. Wenige Tage vor der Abreise zu den Mittelmeerspielen nach Algerien war Cenci zufrieden: „Die Form ist da und auch das Verlangen, gute Ergebnisse zu zeigen. Es wird mein erster Einsatz mit der Nationalmannschaft in der allgemeinen Klasse sein.“ Der Rekord über 100 m Rücken der Männer von Thomas Ceccon (53,20) blieb unerreicht. Jacopo Nuca siegte in 56,58.

Ilaria Bianchi räumte einen der Siegerschecks ab. © Cool Swimm Meeting


Auch Ilaria Bianchi und Pier Andrea Matteazzi bereiten sich auf die Mittelmeerspiele vor und haben sich mit Veranstaltungsrekorden in Meran darauf eingestimmt. Bianchi verbesserte ihre Bestleistung des Cool Meetings aus dem Jahre 2019 um über eine Sekunde von 59,74 auf hervorragende 58,47 Sekunden. „Eine wunderbare Zeit, die habe ich auch gebraucht. Ich wollte ein starkes Rennen zeigen. Das ist mir gelungen“, jubelte Bianchi über die beste FINA-Leistung der dreitägigen Veranstaltung.

Pier Andrea Matteazzi zeigte sich in bestechender Form. © Cool Swimm Meeting


Auch Matteazzi lachte nach seinem zweiten Meetingrekord. Nach den 400 m Lagen am Samstag hat er heute auch die 200 m Lagen in 2.01,52 Minuten überlegen gewonnen und Lorenzo Glessi den Meetingrekord aus dem Jahre 2018 entrissen (2.03,83). “Heute hätte ich auf der Brust-Lage etwas schneller sein können, aber an der Zeit gibt es nicht viel auszusetzen. Wir sind im Juni, aber die Saison ist noch lange nicht vorbei“, freute sich Matteazzi.

Für einen Meetingrekord hat am dritten und letzten Tag auch Michele Busa über 100 m Delfin gesorgt, der sich in 54,33 Sekunden durchgesetzt hat und damit die Bestmarke von Marco De Tullio aus dem Jahre 2019 (55,02) unterboten hat. Der Brasilianerin Nathalia Almeida ist es dagegen nicht gelungen, den dritten Meetingrekord des Wochenendes zu brechen. Sie hat die 200 m Lagen zwar in 2.15,87 Minuten gewonnen, aber der Cool-Rekord von Laura Letrari von 2.14,82 bleibt bestehen. Zum Abschluss gab es noch Siege über 800 m Freistil durch die Italiener Nicole Santuliana (8.54,59) und Ivan Giovannoni (8.07,02). Wiedersehen 2023.

Die Brixnerin Laura Letrari, die dieses Jahr ihre Karriere beenden wird, wurde in Meran gebührend verabschiedet. © Cool Swimm Meeting


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