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Am MIttwoch wurde das Swimmeeting in Bozen vorgestellt.

Italiens Schwimm-Elite kommt im November nach Bozen

Auf den Tag exakt einen Monat vor der 22. Auflage des Swimmeeting Südtirol, das am 3. und 4. November wie immer in der Albert-Pircher-Halle ausgetragen wird, wurde die Veranstaltung um den Pokal der Stadt Bozen nur wenige Meter vom „Tatort“ entfernt im Versammlungssaal der Sportzone Pfarrhof der Öffentlichkeit präsentiert.

Bozen hat sich in all diesen Jahren einen Namen gemacht, nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch weltweit. Für viele Azzurri ist das Meeting in Bozen am ersten November-Wochenende die erste Gelegenheit, sich in der neuen Saison ins Rampenlicht zu schwimmen. Eine Saison, die mit zahlreichen Höhepunkten gespickt ist. Immerhin stehen zwei Weltmeisterschaften an. Die Kurzbahn-WM von 11. bis 16. Dezember in Hangzhou in China und die Langbahn-WM sieben Monate später im Juli 2019 in Gwangju in Südkroea.

Das Swimmeeting Südtirol ist ein erster Test für Italiens Spitzenathleten. Ein ganz besonderes Verhältnis hat Fabio Scozzoli zu Bozen. Er fühlt sich hier wie zu Hause und hat sich in seiner Laufbahn schon 15 Mal in die Siegerliste eingetragen. Scozzoli ist zwar schon 30 Jahre alt, aber er war in der letzten Saison so schnell wie nie zuvor. Bei der Europameisterschaft im August in Glasgow hat er sich über 50 m Brust in 26,79 Sekunden nur seiner Majestät Adam Peaty geschlagen geben müssen und seinen Italienrekord vom April (26,73) nur knapp verfehlt.

Codia und Panziera: Zwei Europameister in Bozen
„Seit heute steht auch fest, dass weitere Spitzenschwimmer aus Italien nach Bozen kommen werden“, konnte OK-Chef Christian Mattivi die nächsten großen Namen präsentieren: „Auch die Europameister Piero Codia und Margherita Panziera sind in einem Monat in Bozen zu sehen. Codia hat bei der EM in Glasgow Gold über 100 m Delfin gewonnen. Seine Siegerzeit von 50,64 Sekunden bedeutet auch Italienrekord. Panziera hat in Glasgow den EM-Titel über 200 m Rücken gewonnen“, freut sich Mattivi.
Nicht nur Italien am Pfarrhof
Traditionell sind aber nicht nur Italiens Spitzenschwimmer beim Swimmeeting Südtirol am Pfarrhof stark vertreten. Auch aus dem Ausland kommen namhafte Sportler, vor allem aus den USA. Die starke Delfin-Schwimmerin Kendyl Stewart hat mit der US-Lagen-Staffel bei der Weltmeisterschaft 2015 in Kasan Silber gewonnen. Zum ersten Mal wird auch Lia Neal in Bozen sein, die bei den letzten beiden Olympischen Spielen eine Medaille mit der Freistil-Staffel der USA über 4 x 100 m Freistil gewonnen hat.
Laura Letrari ist Südtirols Star
Für Laura Letrari gehört das Swimmeeting Südtirol seit Jahren zum festen Bestandteil ihres Wettkampfprogramms. Im Vorjahr hat sie am Pfarrhof die 100 m Lagen gewonnen und damit ihren insgesamt sechsten Sieg gefeiert. Auch in diesem Jahr will sie vor den Augen der Familie, vielen Freunden und Bekannten auf das Podium. Die 29 Jahre alte Brixnerin ist hoch motiviert, hat schon Anfang September wieder das Training aufgenommen und kommt nach einem mehrwöchigen Training in Linz und einem Trainingslager in der Türkei nach Bozen.

Auch die beiden Bozner Zaccaria Casna (schwimmt im dritten Jahr für Circolo Nuoto UISP Bologna) und Stefano Ballo (er startet für Amici Nuoto VVFF Modena) wollen am Pfarrhof dabei sein.
Super-Jackpot von 1000 Euro in acht Rennen
In acht der 18 Einzel-Rennen können die Sieger ein Preisgeld von 1000 Euro gewinnen und den Super-Jackpot knacken, wenn sie einen Meetingrekord schwimmen in einem Wettkampf, in dem der Rekord schon mindestens 3 Jahre alt ist.

Autor: pm

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