H Schwimmen

Laura Letrari konnte die Verbandskriterien nicht erfüllen

Laura Letraris WM-Traum ist geplatzt

Der jüngste Fomanstieg hatte Laura Letrari, trotzt verpasster Norm, lange auf eine WM-Teilnahme hoffen lassen. Doch am Mittwoch schob ihr der italienische Verband einen Riegel vor.

Eines vorweg: Um sich für die Weltmeisterschaft Anfang Dezember in Doha zu qualifizieren, hätte Laura Letrari über 100 m Lagen eine Zeit von 59,8 Sekunden schwimmen müssen. Das schaffte sie ebenso wenig, wie die geforderte Norm von 2:09,2 über 200 m Lagen. Aber dennoch hat die Brixnerin bis zu allerletzt auf eine Teilnahme an den Titelkämpfen gehofft.

Beim Swimmeeting in Bozen hatte sie das WM-Limit über 100 m Lagne mit ihren 1:00,11 Minuten nur hauchdünn verpasst. Am vergangenen Freitag untermauerte sie in Massarosa mit der italienischen Jahresbestzeit (2:10,44) über 200 m Lagen erneut ihre aufsteigende Formkurve.

Nichtsdestotrotz muss sie die Weltmeisterschaft in Doha vor dem Fernseher verfolgen. Die italienischen Auswahltrainer haben sie bei der WM-Nominierung nämlich nicht berücksichtigt. Im stark verjüngten Aufgebot stehen 15 Männer und 16 Frauen. Sie werden am 1. Dezember nach Katar aufbrechen.


Autor: sportnews