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Hat noch nicht genug: Federica Pellegrini © AFP / CHRISTOPHE SIMON

„Wie ein Witz“: Pellegrini macht weiter

Federica Pellegrini ist noch nicht satt: Die 31-Jährige aus Mirano, die schon mehrere Male über ihren Rücktritt laut nachgedacht hat, setzt aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ihre Karriere fort.

Schon nach den Spielen in Rio de Janeiro 2016, an denen Italiens beste Schwimmerin aller Zeiten leer ausgegangen war, dachte Pellegrini an das Karriereende nach. Auf diese Art und Weise wollte sich die Frau aus dem Veneto allerdings nicht verabschieden und entschied, ihre Laufbahn bis zu den nächsten Olympischen Spielen zu verlängern. Diesen Entschluss sollte Pellegrini nicht bereuen, folgten doch in den Jahren 2017 und 2019 die Weltmeistertitel über die 200 Meter. In Tokio hätte sie über die besagte Distanz erneut zu den großen Favoritinnen gezählt, nun muss sie aber ein weiteres Jahr warten.

„Ich habe gemischte Gefühle“, teilte Pellegrini ihren Followern am Mittwoch auf ihrer Instagram-Seite mit. „Es klingt wie ein Witz, jetzt muss ich ein weiteres Jahr schwimmen. Vielleicht ist es auch Schicksal, aber wie es scheint, kann ich nicht aufhören“. Die Entscheidung des IOC könne die Italienerin aber nachvollziehen. „Viele Athleten können zurzeit nicht richtig trainieren, die Verlegung ist daher unausweichlich“, meint Pellegrini, die nun hofft, dass ihr Körper für ein weiteres Jahr der Belastung standhält.

Autor: leo

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