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Die Ruder-WM in Österreich wurde im Vorfeld von einem tödlichen Unfall überschattet. © APA / EXPA/REINHARD EISENBAUER

Tödlicher Ruder-Unfall in Österreich: Boot war defekt

Der tödliche Unfall eines behinderten Sportlers aus Weißrussland bei den Vorbereitungen zur Ruder-Weltmeisterschaft in Österreich ist auf ein defektes Sportgerät zurückzuführen.

Eine Stabilisationsvorrichtung am Boot sei gebrochen gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Dadurch sei das Boot gekippt. Der 33 Jahre alte querschnittsgelähmte Sportler galt laut Polizei als guter Schwimmer. Warum er nach dem Kentern dennoch untergegangen ist, bleibe unklar.

Der Ruderer war am Mittwoch mit seinem Einer im Training auf der Regattastrecke Ottensheim bei Linz beim Wendepunkt umgekippt. Er konnte sich aus den Sicherungen am Sitz und an den Füßen selbstständig befreien. Kurz vor dem Eintreffen der Rettungskräfte ging der 33-Jährige plötzlich unter. Das Ruderboot wurde sichergestellt. Es zeigte sich, dass einer der seitlich am Boot zur Schwimmstabilisierung angebrachte Arme gebrochen war. Bei der Ruder-WM vom 25. August bis 1. September finden auch Wettbewerbe im Behindertensport statt.

Autor: dpa

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