F Fußball-WM 2018

Ein Bild mit Symbolkraft: Am Weltpokal vorbei verlässt Zinedine Zidane nach der Roten Karte den Platz. © APA

WM-Zeitreise – 9.7.2006: Kopfstoß prägt Endspiel

Wie immer während der Fußball-WM blickt SportNews auch heute auf Highlights zurück, die sich am selben Tag bei einer der früheren Weltmeisterschaften ereignet haben. Diesmal schauen wir zwölf Jahre zurück auf den 9. Juli 2006, zum Finale der WM in Deutschland.

Dieses Endspiel zwischen Italien und Frankreich blieb vor allem wegen des Kopfstoßes von Zidane gegen Materazzi in Erinnerung.

Die beiden Spieler wären jedenfalls auch ohne diese Einlage im Mittelpunkt gestanden: Der französische Superstar verwandelte früh einen Foulelfmeter. In der 19. Minute erzielte Marco Materazzi nach einem Eckball den Ausgleich und glich somit auch seinen Fehler, der den Strafstoß verschuldet hatte, aus.

In der 110. Minute, also gegen Ende der Verlängerung, kam es dann zu jenem unrühmlichen Zwischenfall: Der Sohn algerischer Einwanderer rammte seinen Kopf in den Brustkorb des Italieners, nachdem dieser seine Familienangehörigen beleidigt hatte. Zidane wurde des Platzes verwiesen, die FIFA belegte später beide Spieler mit Spielsperren und Geldstrafen.

Juve-Spieler Trezeguet vergibt Elfer


Ab dem Platzverweis flachte das Spiel ab und ging ins Elfmeterschießen, in dem sich Italien mit 5:3 durchsetzte. Den entscheidenden Fehler beging David Trezeguet, Angreifer von Juventus Turin, dessen Lattenpendler ins Spielfeld prallte und nicht ins Tor zurück. Für Italien trafen alle fünf Schützen, am meisten durfte Fabio Grosso jubeln, der den siegbringenden Elfer verwandelte.

Italien wurde damit zum vierten Mal nach 1934, 1938 und 1982 Fußball-Weltmeister.

Autor: ds

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