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Daniel Glira analysierte das Match gegen Lettland.

Daniel Glira: „Uns fehlt der Glaube an uns selbst“

Italien ist mit einer 0:6-Niederlage gegen Lettland in die Olympia-Qualifikation gestartet. Daniel Glira weiß, woran es gelegen hat.

Der Traum von den Olympischen Spielen rückt für das Blue Team in weite Ferne. Gegen Lettland hatten die Azzurri am Mittwochabend keine Chance. Für Daniel Glira war klar: „Wir hatten zu viel Respekt vor dem Gegner.“ Denn: „Den Druck hatten sie, daheim vor ihren Fans. Wir haben aber zu passiv gespielt und uns zu wenig auf unser eigenes Spiel konzentriert.“


„Wir wussten, dass wir hier auf gute Mannschaften treffen würden. Das ändert aber nichts daran, dass wir selbst mehr Gas geben und selbst Chancen kreieren müssen“, so Glira, der ergänzt: „Uns fehlt oft der Glaube an uns selbst. Wir müssen manchmal auch selbst etwas ausprobieren, auch selbst mal drücken, um Fehler zu erzwingen und nicht immer nur warten. Nur so gelingt uns vielleicht mal ein Treffer.“

Keine Zeit, die Köpfe hängen zu lassen
Für das Blue Team geht es bereits am Freitagnachmittag um 15 Uhr mit dem Match gegen Frankreich weiter. Ob die Chance für eine erfolgreiche Olympia-Qualifikation noch intakt ist? „Absolut“, gibt sich Headcoach Greg Ireland kämpferisch. „Ich glaube daran. Die Spieler haben Einsatz und sind Stolz, hier spielen zu können. Wir müssen gegen Frankreich besser ins Spiel starten, physischer agieren und zugleich nicht zu viele Strafen kassieren. Denn eines ist klar: Wir haben keine Zeit, die Köpfe hängen zu lassen.“

Italien benötigt gegen Frankreich, das am Donnerstag mit 5:3 gegen Ungarn gewann, unbedingt einen Sieg. Ansonsten muss der Olympia-Traum begraben werden.

Schlagwörter: Eishockey

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