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Den Azzurri steht eine letzte knüppelharte Aufgabe bevor. © HHOF-IIHF Images

Ein Brocken zum Abschluss: USA fordert Italien

Italien will eine in vielerlei Hinsicht besondere Eishockey-Weltmeisterschaft in Lettland bestmöglich abschließen. Einfach wird dies jedoch keineswegs: Am Dienstag bitten die Vereinigten Staaten den Eishockey-Zwerg zum Tanz.

Würde die Weltmeisterschaft wie ursprünglich geplant stattfinden, wäre Italien, das mit 0 Punkten das Tabellenende der Gruppe B ziert, zu diesem Zeitpunkt bereits abgestiegen. Das ist jedoch nicht der Fall, weil die Weltmeisterschaft der zweiten Division nicht ausgetragen wurde und es dadurch keinen Aufsteiger gibt. Ein sorgenfreies Auftreten ist angesichts der Ausgangslage gegen die übermächtigen US-Amerikaner also möglich, eine mutbringende Leistung das angepeilte Ziel.


Die Azzurri sind jedoch mit einem großen Kraftverschleiß konfrontiert: Konnten Angelo Miceli & Co. in den ersten Spielen noch einigermaßen über die gesamte Spieldauer das Tempo des Gegners mitgehen, so war dem Blue Team gegen Kasachstan und Kanada die Müdigkeit in all seinen Aktionen deutlich anzusehen. Das führte jeweils zu langen Drangphasen des Gegners und gleichzeitig zu wenigen Entlastungsangriffen. Die Folge? 18 Gegentore in 120 Minuten.

Noch ein Spiel durchhalten
Coach Giorgio De Bettin sprach in der Pressekonferenz nach dem Kanada-Spiel eben diese körperliche Verfassung an. „Wir sind in den 18 Tagen vor dem Turnier lediglich vier Mal auf dem Eis gestanden. In den ersten Spielen war ich noch überrascht, dass wir so gut mithalten konnten. Mittlerweile bezahlen wir aber diese ungenügende Vorbereitung“, erklärt De Bettin. Trotz aller Umstände wolle er die Courage, die Aufopferungsbereitschaft und die Leidenschaft hervorheben.

Bezüglich des Spiels gegen die USA lehnt sich der Mann aus Cortina nicht weit aus dem Fenster – auch nicht was die Torhüterposition betrifft. Gegen Kanada hat der für Justin Fazio eingewechselte Davide Fadani nämlich eine ausgezeichnete Leistung gezeigt – und sich dadurch eine weitere Chance verdient. „Wir werden das mit dem Trainerteam abschätzen und dann entscheiden.“ Das Spiel in Riga beginnt um 15.15 Uhr und wird wie gehabt vom SportNews-Liveticker begleitet.

Schlagwörter: Eishockey

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