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Greg Ireland wird in Lettland nicht vor Ort sein. © Vanna Antonello

Ireland mit emotionalem Brief: „Zu jeder Zeit alles geben“

Bei der WM in Riga müssen die Azzurri coronabedingt auf ihren Chefcoach Greg Ireland verzichten – zumindest vor Ort. Der Kanadier wird „sein“ Blue Team von der Ferne aus begleiten. In einem offenen Brief meldet er sich nun zu Wort.

Vom Coronavirus gebeutelt reisen die Azzurri, wie berichtet, gleich ohne mehrere Leistungsträger zur Weltmeisterschaft nach Riga. Anstelle von Chefcoach Greg Ireland betreut Giorgio De Bettin das Team vor Ort.


Die A-WM beginnt für die Azzurri am Freitag mit dem Spiel gegen Deutschland. Absteiger wird es heuer zwar keinen geben, dennoch haben die Titelkämpfe einen hohen Stellenwert für das – größtenteils junge und unerfahrene – Blue Team.

In einem offenen Brief macht Ireland, der das Team zumindest vorläufig als „Chefcoach aus der Ferne“ führend wird, seiner Mannschaft Mut und gibt sich kämpferisch.

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde er zum Cheftrainer der italienischen Eishockey-Nationalmannschaft ernannt, dies sei „eine große Ehre“ gewesen. „Der Verband gab mir die Aufgabe, eine neue Teamidentität zu bilden und ein Programm zu entwickeln, um die gesamte Eishockey-Bewegung im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele von Mailand/Cortina 2026 nach vorne zu bringen“, so Ireland.

Man sei sich bewusst, dass das diesjährige Team „sehr jung ist“ und ohne einen Teil der Schlüsselspieler vor einer großen Herausforderung steht. „Es wird so schwierig wie noch nie, gegen Teams auf so hohem Niveau anzutreten“, blickt Ireland auf die WM voraus.

„Wir alle wollen alles geben. In jedem Spiel. Zu jeder Zeit“.
Greg Ireland

„Aber unsere Liebe zu diesem Sport und der Stolz, das azurblaue Trikot zu tragen, müssen die Motivation sein, die uns antreibt, individuell und im Kollektiv zu wachsen“, so der Coach. Spieler, Trainer und alle Teammitglieder: Sie allen lieben das Spiel, schreibt Ireland in seiner Botschaft. „Wir alle wollen alles geben. In jedem Spiel. Zu jeder Zeit“, so der Trainer.

In Riga werde er das Team trotz allem als Chefcoach führen, wie er betont. „Aus der Ferne, was dank neuester Technologien möglich ist“, erklärt Ireland. An dem eingeschlagenen Weg solle sich nichts ändern. Es gelte immer weiter nach vorne zu schauen.


Schlagwörter: Eishockey

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