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Ein Bild mit Symbolcharakter: Italiens Goalie Andreas Bernard senkt den Kopf, Ungarn jubelt.

Letzter Platz: Blue Team verliert auch zum Abschluss

Italiens Eishockey-Nationalmannschaft beendet das Olympia-Qualifikationsturnier in Riga ohne Erfolgserlebnis. Am frühen Sonntagnachmittag setzte es auch im bedeutungslosen letzten Spiel gegen Ungarn eine Niederlage, die bereits 14. in Serie.

Nach den erfolglosen Auftritten gegen Lettland und Frankreich ließen die Azzurri zwar neuerlich einen leichten Aufwärtstrend erkennen, dennoch reichte es selbst gegen das Schlusslicht aus Ungarn nicht zu einem Punktegewinn. Italien zog mit 1:2 den Kürzeren. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Im Angriff drückt der Schuh.


Denn besonders im Startdrittel und im letzten Spielabschnitt agierte Italien gut sortiert, fuhr ein starkes Backchecking und versuchte, ansehnlich zu kombinieren. Allerdings konnte man die Magyaren nie dauerhaft in deren Drittel einschnüren und nur sporadisch für richtige Torgefahr sorgen. Erst in der 39. Minute brach der Bann – allerdings auf der Gegenseite: Gergo Nagy fing einen Schuss ab, umkurvte Andreas Bernard und schob zum 1:0 ein. Der Kalterer, der auch im bedeutungslosen letzten Spiel gegenüber Justin Fazio den Vortritt erhalten hatte, konnte bis dahin sämtliche Angriffe der im zweiten Drittel klar überlegenen Ungarn abwehren. In der 48. Minute musste Bernard aber neuerlich hinter sich greifen. Dieses Mal gab ihm Akos Mihaly nach glänzender Vorarbeit von Istvan Bartalis das Nachsehen.

Morini erzielt einzigen Turniertreffer
Das 0:2 fiel ausgerechnet in jener Phase, in der die Azzurri dem Ausgleichstreffer mehrmals nahe waren. Giovanni Morini und Thomas Larkin nach einem Konter hatten die bis dahin besten Chancen des Blue Teams aber vergeben. Erst sechs Minuten vor dem Ende durften die Mannen von Coach Greg Ireland zum ersten Mal überhaupt in diesem Turnier jubeln: Morini hob die Scheibe nach einem feinen Doppelpass mit Luca Frigo ins Kreuzeck und belohnte sich zugleich für seine bärenstarke Vorstellung. Der 26-jährige Stürmer des HC Lugano war an diesem Tag an vielen der italienischen Torchancen beteiligt.

Allerdings dürfte dies weder für den Torschützen noch für dessen Teamkollegen über die alles in allem schlechten Vorstellungen in Riga hinwegtäuschen. Dort fand Italiens Negativlauf nach der verpatzten WM seine Fortsetzung. Mittlerweile wartet das Blue Team seit dem Testspielsieg gegen Frankreich am 1. Mai, also seit 14 Spielen, auf ein Erfolgserlebnis.

Ungarn – Italien 2:1

Ungarn: Rajna (Arany); Pozsgai-Horvath, Sziranyi-Garat, Stipsicz-Szabo, Toth; Erdely-Hari-Sofron, Magosi-Bartalis-Mihaly, Papp-Nagy-Terbocs, Benk-Vas-Nagy
Coach: Simpson

Italien: Bernard (Fazio); Trivellato-Larkin, Glira-Spornberger, Miglioranzi-Marchetti, Gios; Frank-Petan-Miceli, Frigo-Morini-Simon Kostner, Giliati-Alberga-Traversa, Diego Kostner-Hochkofler-Deluca, Magnabosco.
Coach: Ireland

Tore: 1:0 Gergo Nagy (38.13), 2:0 Akos Mihaly (47.23), 2:1 Giovanni Morini (53.07)

Die Tabelle:
Pos.TeamSpielePunkte
1.Lettland39
2.Frankreich36
3.Ungarn33
4.Italien30


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