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Kanada jubelt über den 27. WM-Titel. © APA/afp / GINTS IVUSKANS

Nach WM-Krimi: Kanada jubelt, Finnland weint

Kanada hat sich am Sonntag in Lettland trotz eines historisch schwachen Turnierstarts zum Eishockey-Weltmeister gekürt.

Der Weltranglistenerste bezwang im Endspiel von Riga am Sonntag Titelverteidiger Finnland mit 3:2 (0:1, 1:0, 1:1) nach Verlängerung und feierte seinen 27. WM-Titel. Damit zogen die Kanadier mit dem bisherigen alleinigen Rekordchampion Russland gleich.


Die beiden NHL-Stürmer Maxime Comtois (25. Minute) und Adam Henrique (53.) von den Anaheim Ducks glichen zweimal einen Rückstand aus. In der Overtime führte Nick Paul von den Ottawa Senators die Kanadier zur Goldmedaille und verhinderte den vierten WM-Titel der Finnen. Für das Suomi-Team waren die Tore von Mikael Ruohomaa (9.) und Petteri Lindbohm (46.) zu wenig.

Hier erzielte Nick Paul den entscheidenden Treffer. © APA/afp / GINTS IVUSKANS


Mit dem Sieg nahmen die Kanadier auch Revanche für die Endspielniederlage beim WM-Turnier 2019. Damals hatten sie in Bratislava mit 1:3 den Kürzeren gezogen. Für Kanada ist es der erste Titel seit 2016, die Finnen verpassten ihren insgesamt vierten WM-Titel. In der Gruppenphase hatte Finnland sich noch mit 3:2 nach Penaltyschießen gegen den neuen Weltmeister behauptet.


Enttäuscht: Finnlands Nationalteam nach dem Spiel. © APA/afp / GINTS IVUSKANS

Diesmal war zum Auftakt des Turniers sogar eher mit einem sensationellen Vorrunden-Aus der Nordamerikaner gerechnet worden als mit dem nächsten WM-Titel. Dreimal hatte die junge Auswahl überraschend verloren, auch mit 1:3 gegen Deutschland den Kürzeren gezogen. Erst danach steigerte sich der Weltranglistenersten, kam aber nur dank des deutschen 2:1 gegen Lettland überhaupt ins Viertelfinale.

Bereits am Nachmittag hatten die USA mit einem 6:1-Sieg gegen Deutschland Bronze geholt. Für die US-Amerikaner war es die 4. Bronzemedaille seit 2013. Hier geht's zum Spielbericht.
WM-Finale
Finnland – Kanada 2:3 nach Verlängerung
1:0 Ruohomaa (8.57), 1:1 Comtois (24.30), 2:1 Lindbohm (45.27), 2:2 Henrique (12.37), 2:3 Paul (66.26).

Schlagwörter: Eishockey

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