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Finnland ist in Riga der Titelverteidiger. © APA/afp / VLADIMIR SIMICEK

Uneinigkeit in Lettland über Zuschauer bei Eishockey-WM

Lettlands Regierungschef Krisjanis Karins hat eine Eishockey-WM im Frühjahr „in einer Blase“ angekündigt. Unklar ist indes, ob Zuschauer zugelassen werden.

„Es wird ein Turnier ohne Zuschauer sein, epidemiologisch sicher“, sagte Karins am Mittwoch im lettischen Fernsehen. Bei der Weltmeisterschaft vom 21. Mai bis 6. Juni werden „die Spieler vollständig von der Gesellschaft abgetrennt“. Der IIHF verfüge über entsprechende Erfahrungen von der Junioren-WM, die auf dieselbe Weise ausgetragen worden sei.


Der Präsident des lettischen Eishockey-Verbandes, Aigars Kalvitis, schloss allerdings nicht aus, dass nicht doch noch Zuschauer zugelassen werden könnten. Dies hänge von der epidemiologischen Situation in Lettland ab und könne frühestens Mitte April entschieden werden, sagte Kalvitis auf einer Pressekonferenz.

Lettland alleiniger Austragungsort
Am Dienstag hatte der Weltverband IIHF entschieden, die WM nur in Riga in zwei Hallen auszutragen. Ursprünglich war Minsk in Belarus als zweiter Spielort vorgesehen gewesen. Nach starkem politischen und wirtschaftlichen Druck hatte die IIHF Belarus das Turnier aber entzogen. Karins begrüßte die Entscheidung, die WM nur in Riga auszutragen. Der Großteil der finanziellen Verpflichtungen angesichts der organisatorischen Veränderungen werde von der IIHF übernommen.

Das Gesamtbudget soll rund zwölf Millionen Euro plus bis zu zwei Millionen Euro für die Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen betragen, teilten Bildungsministerin Ilga Suplinska und Kalvitis mit. Der finanzielle Beitrag Lettlands werde nur bis zu 3,7 Millionen Euro betragen.

Autor: dpa

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