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Für Andy Bernard scheint die Devise in diesem Moment: Augen zu und durch. © APA/afp / PATRIK STOLLARZ

VIDEO | Andreas Bernards schwierige Lage: „Ich werde nicht pokern“

Nachdem Andreas Bernard eine fast zweijährige Wanderschaft quer durch Europa hinter sich hat, sollte diesen Sommer eigentlich alles anders laufen. Doch jetzt steht Italiens bester Torhüter wieder ohne Verein da. Er übt sich derweil in Gelassenheit.

Im Winter 2019 hat sich Andy Bernard von seinem finnischen Stammverein Ässät Porin verabschiedet, mit dem Wunsch anderswo neue Erfahrungen zu machen. Diese sammelte er wenig später bei den Adler Mannheim, bei denen er zwar nicht eingesetzt wurde, aber dennoch teil der umjubelten Meistermannschaft war, und bei MAC Budapest. Mit den Ungarn lief er in der höchsten slowakischen Liga auf und lieferte dabei reihenweise überzeugende Vorstellungen. In der Folge wollte Bernard nach einem Verein Ausschau halten, bei dem er langfristig sesshaft werden kann. Doch dann kam Corona – und mit dem Virus, die große Ungewissheit im internationalen Eishockeygeschäft.

Wie er mit der Situation umzugehen versucht, verrät er in diesem Video, das wir während eines Nationalmannschaftstrainingslagers in Neumarkt gedreht haben.



Mittlerweile ist Bernard zu seiner Frau und seinen beiden Kindern in Finnland zurückgekehrt. Dort soll die Familie auch in Zukunft ihren Lebensmittelpunkt haben. „Das heißt aber nicht, dass ich mich bei meiner Vereinssuche nur auf Finnland beschränke“, verrät der 30-jährige Schlussmann. Die DEL oder eine andere hochklassige Liga bleiben sein Ziel, „mittlerweile sehen sich meine Berater aber in ganz Europa um.“ Denn Bernard weiß: „Die offene Zuschauerfragen und die verschobenen Meisterschaftsstarts machen es nicht einfacher. Man kann sich glücklich schätzen, wenn man in dieser Situation einen passenden Verein findet.“

Autor: fop

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