e Biathlon

Dominik Windisch und Lukas Hofer weilten bereits am Dienstag in Antholz.

Beste Biathleten der Welt in Antholz eingetroffen

Zwei Tage vor der ersten Weltcupentscheidung ist in der Südtirol Arena in Antholz allmählich Leben eingezogen. Über 300 Athleten aus 34 Nationen werden von Donnerstag bis Sonntag an der 6. Etappe des diesjährigen Biathlon-Weltcups teilnehmen. Am Dienstag fand bei leichtem Schneefall das erste Training statt.

Am Mittwoch trainieren die Damen von 10 bis 12 Uhr und die Männer von 13.15 bis 15.15 Uhr. Sie feilen alle an ihrer Form in Hinblick auf die sechs Weltcuprennen, die in der Südtiroler Biathlon-Hochburg ausgetragen werden.


Südtiroler wollen aufs Podium

Unter den Athleten, die am Dienstag erstmals in die Loipe gingen, befinden sich auch zehn „Azzurri“. Bei den Männern wurden die beiden Südtiroler Lukas Hofer und Dominik Windisch sowie Thomas Bormolini, Giuseppe Montello und Thierry Chenal nominiert. Das Frauen-Team bilden hingegen die Lokalmatadorinnen Dorothea Wierer, Federica Sanfilippo und Alexia Runggaldier, die wieder in den Weltcup zurückkehrt, sowie Lisa Vittozzi und Nicole Gontier.

Die einheimischen Athletinnen und Athleten gehen mit ambitionierten Zielen an den Start, schafften sie doch in dieser Saison bereits sieben Mal den Sprung aufs Podium. Dorothea Wierer gewann das Einzelrennen in Ruhpolding, belegte in der Verfolgung von Oberhof den zweiten und im Sprint von Hochfilzen den dritten Platz. Dritte wurde auch Lisa Vitozzi in der Verfolgung von Le Grand Bornand. Dazu kommen die zweiten Ränge der Staffeln in Ruhpolding (Damen), Oberhof (Herren) und Ostersund (Mixed).

Ein Podestplatz soll nun auch in Antholz gelingen, wo die „Azzurri“ bislang bei 16 Top-3-Platzierungen halten. Mit Lukas Hofer (2014), Renè Cattarinussi (1999), Pieralberto Carrara (1993) und Johann Passler (1988) standen vier Athleten des Gastgeberlandes im Antholzer Tal am Siegerpodest. Diese Erfolge der Vergangenheit sollen den aktuellen Weltcupathleten als Ansporn dienen. „Es läuft derzeit wirklich gut, in insgesamt sechs Weltcuprennen schaffte ich es schon in die Top-10. Hoffentlich schaut jetzt auch ein Podest heraus. Wäre natürlich schön, hier vor meinen Fans“, meinte Lukas Hofer nach dem ersten Training.


Die Vorfreude steigt

Einen weiteren Motivationsschub garantiert die einzigartige Atmosphäre, die Jahr für Jahr in der Südtirol Arena herrscht. Sie wird die Athleten in den bevorstehenden sechs Rennen nach vorne peitschen. „Wir haben im Vorfeld wieder sehr viele Karten abgesetzt, das Wochenende ist praktisch ausverkauft und auch das Medieninteresse ist riesengroß“, freut sich OK-Chef Lorenz Leitgeb.

Los geht es am Donnerstag mit dem 7,5-km-Sprint der Frauen, tags darauf messen sich die Männer über 10 km. Am Wochenende stehen schließlich die mit Spannung erwarteten Verfolgungs- und Massenstartrennen am Programm.


Das Weltcup-Programm in Antholz:

Donnerstag, 18. Januar
14.15 Uhr: 7,5 km Sprint Damen

Freitag, 19. Januar
14.15 Uhr: 10 km Sprint Männer

Samstag, 20. Januar
13.15 Uhr: 10 km Verfolgung Damen
15Uhr: 12,5 km Verfolgung Männer

Sonntag, 21. Januar
12.30 Uhr: 12,5 km Massenstart Damen
14.45 Uhr: 15 km Massenstart Männer


SN

Autor: sportnews

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